Trinkwasser

Wasserversorgung: Wie wird sie bei Mangel gesichert?

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser soll selbst in Mangellagen gewährleistet sein.

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser soll selbst in Mangellagen gewährleistet sein.

Der Bundesrat hat eine neue Verordnung zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen in die Vernehmlassung gegeben. Solche Lagen sollen vermieden, die Betreiber von Wasserversorgungsanlagen gestärkt werden.

Der Vollzug ist bei den Kantonen. Das dürfte auch der Grund sein, dass die Aargauer Regierung eine umfangreiche Stellungnahme erarbeitet hat. Sie stellt fest, dass der Bund die Aufgaben der kantonalen Stellen und der Betreiber von Wasserversorgungsanlagen klarer definiert und die Vorschriften reduziert.

Die Rolle der Kantone werde gestärkt. Zudem werde die Grundlage für eine zeitgemässe Planung und Umsetzung von Massnahmen in Versorgungsgebieten gelegt, lobt der Regierungsrat.

Digitales Inventar als Zusatzbelastung

Allerdings hinterfragt die Regierung den vorgesehenen Umfang und die Pflege eines zu erstellenden digitalen Inventars und von digitalen Karten. Das wäre eine grosse Zusatzbelastung, schreibt sie nach Bern. Gerade vor dem Hintergrund schwerer Mangellagen (allenfalls mit gleichzeitigen Stromausfällen) stelle sich die Frage, ob eine digitale Ablage überhaupt zweckdienlich sei. (mku)

Meistgesehen

Artboard 1