Hitzewelle
Was für ein Kontrast: Zu viel Wasser im Juni 2016 - Hitzewelle im Juni 2017

Die aktuellen Temperaturen sind hoch und die Sonne scheint ununterbrochen. Erinnern Sie sich? Vor einem Jahr sah dies noch ganz anders aus. Wegen des Unwetters stiegen in vielen Aargauer Ortschaften die Bäche über die Ufer und richteten teils grosse Schäden an. Ein Vergleich in Bildern.

Desirée Ottiger
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Hitze dieses Jahr - Unwetter letztes Jahr
21 Bilder
Aktuell steigen die Temperaturen in der Schweiz auf über 30 Grad. Bei dieser Hitze ist jede Abkühlung willkommen.
Im vergangenen Jahr sah dies ganz anders aus. Im Aargau gab es zahlreiche Hochwasser. Dottikon wurde besonders schwer getroffen, die Wohlerstrasse war zeitweise nur noch schwer befahrbar.
Dieses Jahr ist jede Abkühlung recht. Jugendliche springen von der Gebensdorferbrücke in die Reuss, um so zum "Rüssbädli" zu gelangen.
2016 sorgte das Wasser nicht gerade für Erheiterung. In Dottikon überschwemmte der Regen diverse Felder.
Gelaterias sind in diesen Tagen äusserst beliebt. Auch dieses Mädchen geniesst ein Glace, um die warmen Temperaturen erträglicher zu machen.
An Glace dachte letztes Jahr niemand. Die Unwetter im Aargau richteten teils grosse Schäden an. In Mönthal musste die Ampfernstrasse vorübergehend gesperrt werden.
Im Moment ist es selbst den Tieren zu heiss. Diese Kühe bleiben den Tag über lieber im kühlen Stall.
In Lenzburg gibt es aktuell Temperaturen von bis zu 33 Grad. Vor einem Jahr sah das ganz anders aus. Diese Autofahrerin überquerte eine überflutete Strasse.
Kein Hitzefrei: Trotz überdurchschnittlich warmem Wetter wird weiter gearbeitet. So auch auf dieser Baustelle beim Bahnhof Aarau.
Bei den Unwettern 2016 konnte nicht überall weitergearbeitet werden. Auf dem Vorplatz der Bäckerei Wirth in Dottikon stand das Wasser einen halben Meter hoch.
Willkommene Abkühlung: Im Sommer springen die Einheimischen, aber auch die Auswärtigen, gerne in die Reuss und lassen sich dann bis kurz vor das Wehr in Unterwindisch treiben.
Der lang anhaltende Regen verursachte im letzten Jahr grosse Sachschäden. In Dottikon wurden diverse Gärten und Liegenschaften überschwemmt.
Die aktuelle Hitzewelle beschert den Schwimmbädern eine Traumwoche. In Frick und Möhlin kommen über 1000 Gäste täglich.
Das war 2016 ganz anders. Badistimmung kam bei den herrschenden Unwettern ganz bestimmt nicht auf. Im Aargau waren diverse Dörfer betroffen, Dottikon erwischte es besonders stark.
Diese Schüler baden im Brunnen, um der brütenden Sommerhitze für einen Moment zu entkommen.
Aktuell trocken, letztes Jahr nass: Zwischen Hägglingen und Wohlenschwil geriet der Hang durch den starken Regen ins Rutschen.
Die Leute geniessen die warmen Tage: Diese zwei Stand-Up-Paddler nutzen die ruhige Strömung am Wasserschloss in Vogelsang bei Gebenstorf.
Zur gleichen Zeit letztes Jahr: Das Dorfbächlein in Dottikon verwandelte sich in einen reissenden Bach
Unerschrocken: Jugendliche springen von der Gebenstorferbrücke in die kühle Reuss.
Nach den Unwettern blieb der Dreck zurück. So auch in diesem Keller in Othmarsingen.

Hitze dieses Jahr - Unwetter letztes Jahr

Sandra Ardizzone/Toni Widmer/Montage_az

Die aktuelle Hitzewelle hält noch einige Tage an. Um den warmen Temperaturen zu entfliehen springen die Leute in Flüsse, besuchen das Schwimmbad oder essen eine kühlende Glacé. Vor einem Jahr war all das kein Thema. Unwetter zogen über die Schweiz. In vielen Aargauer Gemeinden stiegen die Bäche über die Ufer und richteten teils grosse Sachschäden an.

Unsere Bildergalerie vergleicht die extremen Juni-Monate 2016 und 2017.

Zum Nachlesen: Katastrophenberichte vom letzten Jahr

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