Unwetter
Warnstufe Rot: Starkes Gewitter zog über den Aargau

Am Mittwochabend zog ein heftiges Gewitter über den Kanton Aargau. Mit Starkregen, Sturmböen und mit vielen Blitzen.

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Gewitter - Leserfoto von Cornelia Suter
Gewitter am - Leserfotos von Astrid Viktoria
Leserbild Martin Moser, Aarau
Gewitter - Leserfoto von Cornelia Suter
Das Gewitter vom Mittwochabend zieht auch über Luzern - im Bild kündigt es sich gerade an.
Leserfoto von Hans-Ulrich Huber, Seon
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Leserfoto von Nici Geissbühler
Leserfoto von Michelle Heuberger, Aeschi (SO)

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ZVG/Leserfoto

Der Wetterdienst «meteocentrale.ch warnte am Mittwochabend vor Gewitter der zweithöchsten Warnstufe. Das Gewitter kam aus dem Westen und bewegte sich mit rund 25 km/h in östliche Richtung, schrieb das Online-Portal. Gegen 22.30 hatte sich die Situation beruhigt.

Die Unwetterwarnungen im Kanton Aargau am Mittwochabend (Stand 21.30 Uhr)

Die Unwetterwarnungen im Kanton Aargau am Mittwochabend (Stand 21.30 Uhr)

meteocentrale.ch

Die nächsten Gewitter sind im Kanton Aargau ab Donnerstagmittag wieder möglich. Meteocentrale hat eine entsprechende Warnung herausgegeben. Nach dieser könnte es am Donnerstag zwischen 13 Uhr und 20 Uhr Gewitter der dritthöchsten Stufe geben.

Wetter-Schäden waren im Aargau in der Nacht keine zu verzeichnen, wie die Kantonspolizei Aargau auf Anfrage mitteilt.

Viele Schäden in Bern

Dafür wurden andere Regionen der Schweiz am Mittwochabend von Gewitter heimgesucht. In Bern sorgten kurze aber heftige Niederschläge für zahlreiche Schäden. Verletzt wurde niemand.

Das Gewitter in Bern

Das Gewitter in Bern

Instagram/User bjthies

Die Feuerwehr wurde ab 19:50 Uhr zu mehreren Wassereinbrüchen und anderen Schäden im ganzen Stadtgebiet gerufen. Auch umgestürzte Bäume und herabfallende Äste mussten entfernt werden, wie die Berufsfeuerwehr am späten Abend mitteilte. Insgesamt gingen rund 30 Meldungen bei ihr ein.

Für die Region Zürich gab der Unwetterservice Meteocentrale gegen 21:00 Uhr eine Gewitterwarnung der Stufe Rot heraus. Der Schwerpunkt befinde sich im Bereich Hilfikon, es sei mit Hagel, Starkregen, Sturmböen und vielen Blitzen zu rechnen.

Eine Gewitterzelle hatte sich zuvor vom Jura her ausgebreitet. Eine Böenwalze fegte durch das Seeland über die Zentral- bis in die Ostschweiz, wo das Gewitter sich abschwächte.

Neben kräftigem Regen und starken Windböen brachte es beeindruckende Wolkenstrukturen, wie MeteoNews am Donnerstagmorgen mitteilte. Bilder, die der Wetterdienst SRF Meteo am späten Abend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter unter dem Titel "Weltuntergangs-Stimmung" veröffentlichte, zeigten dunkle, schwarze Wolken am Himmel über Sempach LU und Luzern.

Abrupter WindwechselAm heftigsten bliesen die Winde in der Zentralschweiz: Auf dem Pilatus wurden 90 Stundenkilometer gemessen, auf dem Titlis deren 83 und in Luzern 74. Auch auf dem Bantiger erreichten die Windgeschwindigkeiten 75 Stundenkilometer.

Schäden wurden in erster Linie durch den abrupten Windwechsel verursacht - von annähernder Windstille zu Sturmstärke in ein paar Sekunden.

(fvo/sda)