Was genau die Ermittler im Falle des Vierfachmörders Thomas N. zum Erfolg geführt hat, geben sie aus taktischen Gründen nicht bekannt. Doch die Reihe der möglichen Spuren ist vielfältig.

Am Donnerstag berichtet der Blick über das Profiling mit Google-Daten. So schreibt er unter Berufung auf einen Informanten, dass Thomas N. die Opferfamilie Schauer mehrfach gegoogelt haben soll. Aber: "Wir können keine konkreten Fälle kommentieren", sagt ein Google-Sprecher gegenüber Blick.

Dass es möglich ist, herauszufinden, wer nach bestimmten Suchbegriffen gegoogelt hat, liegt auf der Hand. Er ehemalige Basler Kriminalkommissar Markus Melzl, der den Fall Thomas N. immer wieder kommentiert hat, sagt: «Im Internet hinterlässt man immer eine Schleifspur. Und gewisse Täter sind nicht sehr schlau.»

Gemäss Blick hat Google im ersten Halbjahr 2015 53% der 207 rechtlichen Ersuche stattgegeben und Daten geliefert.

Vom Hundefreund zum Menschenmörder

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Thomas N. besass zwei Hunde und verschonte in Rupperswil einzig den Vierbeiner der Familie Schauer. Was sagt das über ihn aus?