Wandern
Massive Schneefälle haben Aargauer Wanderwege beschädigt – auf diesen Strecken ist weiter Vorsicht geboten

Die starken Schneefälle Mitte Januar haben zu erheblichen Schäden am Wanderwegnetz geführt. Durch den Einsatz von Forstbetrieben, Gemeinden und freiwilligen Helferinnen und Helfern ist ein grosser Teil der Wege wieder durchgehend begehbar. Dennoch heisst es auf einigen Strecken, Vorsicht walten zu lassen.

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Umgestürzte Bäume haben die Wanderwege im Aargau in Mitleidenschaft gezogen. So wie hier am Rheinuferweg in Rümikon.

Umgestürzte Bäume haben die Wanderwege im Aargau in Mitleidenschaft gezogen. So wie hier am Rheinuferweg in Rümikon.

ZVG

(luk) Umgestürzte oder geknickte Bäume sowie abgebrochene Äste haben die Aargauer Wanderwege Anfang Jahr in starke Mitleidenschaft gezogen. Dies schreibt die Fachorganisation Aargauer Wanderwege in ihrer Mitteilung von heute Freitag.

Sehr viele Wege sowie auch die meisten Uferwege seien aber bereits wieder freigeräumt. Dank den grossen Räumungsaktivitäten konnten auch die Routenbetreuerinnen- und betreuer der Aargauer Wanderwege ihre Streckenabschnitte inspizieren und so auch schmalere Wanderpfade wieder freiräumen, schreibt die Organisation weiter. Beschädigte oder weggefallene Signalisationen seien wieder in Stand gebracht worden. Die aktuelle Situation zeige noch folgende problematische Abschnitte:

  • Gesperrte Wanderwegabschnitte: Der Aareuferweg vom Kraftwerk Beznau bis nach Döttingen und die Rheinuferwege im Bereich Kaiserstuhl bis Rümikon und von Laufenburg bis Sisseln (Ufer- und Böschungsweg) sind so stark versperrt und beschädigt, dass sie vorerst nicht begehbar sind.
  • Wegabschnitte mit lokalen Umgehungen: In Oberkulm der Aufstieg zum Rüeggerhof, in Schöftland der Aufstieg zum Stübisberg, und in Villmergen der Hohlweg Richtung Seengen sind durch Fallholz versperrt. Diese Abschnitte können lokal umgangen werden.
  • Wegabschnitte, die mit Behinderung begehbar sind: In Baden der Limmatuferweg beim Pontonierhaus, in Birrwil zwischen Uf Berg und Häfni, in Schöftland der Weg nach Holziken und in Würenlos der Limmatuferweg sind teilweise durch umgefallene Bäume beeinträchtigt, eine Begehung ist aber möglich.
Auch hier am Limmatufer in Baden mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden.

Auch hier am Limmatufer in Baden mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden.

ZVG

Die restlichen Räumungsarbeiten, notwendige Wegausbesserungen sowie Instandstellung von Signalisationen würden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Aargauer Wanderwege empfehlen deshalb, Wanderwege im Wald weiterhin mit grosser Vorsicht zu benutzen. Es dürfe noch nicht davon ausgegangen werden, dass die Wanderwege durchgehend gefahrlos begangen werden können.