Wahlen
Wahl-Panne in Olsberg: Gemeinde findet 41 verschlossene Stimmkuverts

Das amtliche Schlussresultat der Regierungsratswahlen korrigiert werden. Der Vorsprung von Jean-Pierre Gallati auf Yvonne Feri ist um eine Stimme geschrumpft.

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Jean-Pierre Gallati, neuer Regierungsrat.

Jean-Pierre Gallati, neuer Regierungsrat.

Fabio Baranzini

Die Fricktaler Gemeinde Olsberg hat am Montagabend 41 verschlossene Stimmkuverts gefunden, deren Stimmen nicht ausgezählt worden waren. Das teilt die Staatskanzlei des Kantons Aargau am Dienstag mit. "Die Korrektur hat keinen Einfluss auf den Ausgang der Wahlen oder den Vereidigungstermin für die neugewählten Ständeräte und Nationalrätinnen", schreibt der Kanton. Olsberg hat die Staatskanzlei am Dienstagmorgen über die Panne informiert.

Das Wahlbüro der Gemeinde Olsberg hat die 41 Stimmkuverts heute Dienstagvormittag geöffnet, die Stimmen ausgezählt und das Resultat an die Staatskanzlei übermittelt. Die zusätzlichen Stimmen sind in das amtliche Ergebnis eingeflossen. Bei den Regierungsratswahlen hat sich der Rückstand von Yvonne Feri (SP) auf den Gewählten Jean-Pierre Gallati (SVP) um eine Stimme verringert. Nun sind es noch 1590. Gallati kommt nach wie vor auf 50,52 Prozent der Stimmen.

Die Bilder vom Aargauer Wahlsonntag:

Die Bilder vom zweiten Wahlgang: Jean-Pierre Gallati an seiner Wahlfeier im Wohler Casino. Er wurde von zwei Damen in Freiämtertracht eskortiert.
42 Bilder
Zu den Gratulanten gehörte auch der ehemalige Bettwiler Gemeindeammann Wolfgang Schibler.
SVP-Grossrat Daniel Wehrli mach ein Selfie mit dem neuen Regierungsrat.
Jean-Pierre Gallati erhält vom Wohler SP-Gemeindeammann Arsène Perroud Blumen und einen Yogagutschein.
Hansjörg Knecht erhält an seiner Wahlfeier in Leibstadt von René und Karin Hüsler aus Gansingen einen Eigenbrand mit Ständerats-Etikette.
Thierry Burkart (mit dem Rücken zur Kamera) feiert in der Badener Almodo-Bar.
Maja Riniker überreicht dem neuen Ständerat ein Geschenk. Dank seiner Wahl rutscht sie in den Nationalrat nach.
Hier mit FDP-Kantonalpräsident Lukas Pfisterer.
Thierry Burkart nimmt Glückwünsche entgegen.
Die Feier mit den Badener Kandidierenden findet auf dem Schlossbergplatz statt.
Thierry Burkart (Mitte) mit dem Badener Regierungsrat Stephan Attiger (Zweiter von links) und den beiden Co-Präsidenten der FDP Baden, Tobi Auer (ganz links) und Oliver Steger (ganz rechts) sowie FDP-Stadtrat Philippe Ramseier.
Thierry Burkart erhält ein Geschenk von Badens Stadtammann Markus Schneider.
Auch die Spanischbrödlizunft feiert Ständerat Burkart.
Der Stadtammann mit den beiden Ständeratskandidatinnen aus Baden: Ruth Müri (links) und Marianne Binder (rechts).
Thierry Burkart mit der Badener Stadträtin und unterlegenen Ständeratskandidatin Ruth Müri.
In den Nationalrat hat sie es geschafft, in den Ständerat nicht: Marianne Binder.
Am Nachmittag geht es zu den Wahlfeiern – Thierry Burkart ist hier zurück am Bahnhof von Baden, seiner Wohngemeinde.
Händeschütteln und Gratulationen: In Baden versammelt sich am Sonntagnachmittag die ganze Aargauer Politprominenz. Thierry Burkart hier mit Ehrenbürger Sepp Schmid.
Die drei Gewählten mit Blumenstrauss: Jean-Pierre Gallati, Thierry Burkart und Hansjörg Knecht.
Die drei Gewählten mit Landstatthalter Markus Dieth (links aussen) und Bildungsdirektor Alex Hürzeler (rechts aussen).
Die neuen Aargauer Ständeräte: Thierry Burkart und Hansjörg Knecht.
Jean-Pierre Gallati hat die Wahl gegen Yvonne Feri knapp gewonnen.
Landammann Urs Hofmann gratuliert Hansjörg Knecht.
Die Aargauer Regierung ist wieder komplett ...
Staatsschreiberin Vincenza Trivigno , Landstatthalter Markus Dieth, Landammann Urs Hofmann, Regierungsrat Stephan Attiger, Regierungsrat Alex Hürzeler und Regierungsrat Jean-Pierre Gallati.
Nicht gewählt: Marianne Binder (CVP) kommt bei der Ständeratswahl auf Platz 3.
Nicht gewählt: Ruth Müri (Grüne) landet auf Platz 4 bei der Ständeratswahl.
Der Aargauer SVP-Präsident Thomas Burgherr kann sich freuen.
Die neu gewählten Regierungs- und Ständeräte (mit Blumenstrauss, von links: Jean-Pierre Gallati, Thierry Burkart, Hansjörg Knecht) bei der offiziellen Ehrung durch Landammann Urs Hofmann (ganz links) und Landstatthalter Markus Dieth (zweiter von links).
Die neue Aargauer Vertretung im Ständerat: Thierry Burkart (FDP) und Hansjörg Knecht (SVP).
Thierry Burkart (FDP) strahlt nach seiner Wahl in den Ständerat.
Auch Hansjörg Knecht (SVP) freut sich über seine Wahl ins Stöckli.
Jean-Pierre Gallati (SVP) gewinnt die Regierungsratswahl hauchdünn: Er erhält 77'462 Stimmen.
"Die Freude ist gross", sagt er in einer ersten Stellungnahme.
Vor dem Wahlsonntag - die sechs Kandidaten für Regierungsrat und Ständerat von links: Thierry Burkart (FDP), Marianne Binder (CVP), Hansjörg Knecht (SVP) und Ruth Müri wollen in den Ständerat; Jean-Pierre Gallati (SVP) und Yvonne Feri (SP) in den Regierungsrat.
Thierry Burkart und Hansjörg Knecht machen im ersten Wahlgang die zwei besten Resultate bei der Ständeratswahl.
Ruth Müri ist die grüne Hoffnung bei der Ständeratswahl. Cédric Wermuth zog sich zurück, um ihre Chancen auf eine Wahl zu erhöhen.
Marianne Binder ist die zweite Kandidatin bei der Ständeratswahl.
Yvonne Feri oder Jean-Pierre Gallati wird am Sonntag in den Regierungsrat gewählt.
Aktuell ist die Aargauer Regierung unterbesetzt - nach dem Rücktritt von Franziska Roth fehlt ein Mitglied. Von links: Regierungsrat Stephan Attiger, Landstatthalter Dr. Markus Dieth, Landammann Dr. Urs Hofmann, Regierungsrat Alex Hürzeler und Staatsschreiberin Vincenza Trivigno
Das war das offizielle Regierungsratsfoto Anfang 2019 bei der Linner Linde. Von links: Staatsschreiberin Vincenza Trivigno, Regierungsrat Stephan Attiger, Landstatthalter Dr. Markus Dieth, Landammann Dr. Urs Hofmann, Regierungsrat Alex Hürzeler und Regierungsrätin Franziska Roth

Die Bilder vom zweiten Wahlgang: Jean-Pierre Gallati an seiner Wahlfeier im Wohler Casino. Er wurde von zwei Damen in Freiämtertracht eskortiert.

Michael Würtenberg

Die Staatskanzlei hat am Dienstagnachmittag das korrigierte Schlussergebnis als Korrekturpublikation im kantonalen Amtsblatt publiziert. Damit sei von der Beschwerdefrist her noch immer sichergestellt, dass die neugewählten Ständeräte und die nachrückenden Nationalrätinnen am Montag, 2. Dezember 2019, vereidigt werden können. Auch die Resultatpublikation im Webangebot des Kantons Aargau wurde aktualisiert. (az)