Wahlen

Wahl-Panne in Olsberg: Gemeinde findet 41 verschlossene Stimmkuverts

Jean-Pierre Gallati, neuer Regierungsrat.

Jean-Pierre Gallati, neuer Regierungsrat.

Das amtliche Schlussresultat der Regierungsratswahlen korrigiert werden. Der Vorsprung von Jean-Pierre Gallati auf Yvonne Feri ist um eine Stimme geschrumpft.

Die Fricktaler Gemeinde Olsberg hat am Montagabend 41 verschlossene Stimmkuverts gefunden, deren Stimmen nicht ausgezählt worden waren. Das teilt die Staatskanzlei des Kantons Aargau am Dienstag mit. "Die Korrektur hat keinen Einfluss auf den Ausgang der Wahlen oder den Vereidigungstermin für die neugewählten Ständeräte und Nationalrätinnen", schreibt der Kanton. Olsberg hat die Staatskanzlei am Dienstagmorgen über die Panne informiert. 

Das Wahlbüro der Gemeinde Olsberg hat die 41 Stimmkuverts heute Dienstagvormittag geöffnet, die Stimmen ausgezählt und das Resultat an die Staatskanzlei übermittelt. Die zusätzlichen Stimmen sind in das amtliche Ergebnis eingeflossen. Bei den Regierungsratswahlen hat sich der Rückstand von Yvonne Feri (SP) auf den Gewählten Jean-Pierre Gallati (SVP) um eine Stimme verringert. Nun sind es noch 1590. Gallati kommt nach wie vor auf 50,52 Prozent der Stimmen. 

Die Bilder vom Aargauer Wahlsonntag:

Die Staatskanzlei hat am Dienstagnachmittag das korrigierte Schlussergebnis als Korrekturpublikation im kantonalen Amtsblatt publiziert. Damit sei von der Beschwerdefrist her noch immer sichergestellt, dass die neugewählten Ständeräte und die nachrückenden Nationalrätinnen am Montag, 2. Dezember 2019, vereidigt werden können. Auch die Resultatpublikation im Webangebot des Kantons Aargau wurde aktualisiert. (az)

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