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Cards: Aufsteiger des Jahres Aargau

Oder in der klassischen Ansicht:

Bis vor wenigen Wochen war Walter Thurnherr im Aargau nur politischen Insidern bekannt. Der aus Wohlen stammende Thurnherr, ursprünglich Physiker, war zuerst in den diplomatischen Dienst eingetreten, ist dann nach Bundesbern zurückgekehrt, wo er sich als kompetenter Schaffer rasch einen Namen machte. So führte ihn sein Weg auch zu Doris Leuthard ins Uvek, wo er in den letzten Jahren Generalsekretär der Freiämter Bundesrätin war. Seinen vorläufigen Karrierehöhepunkt erreichte Thurnherr am 9. Dezember. Mit eindrücklichen 230 Stimmen wählte ihn die Bundesversammlung zum neuen Bundeskanzler. Thurnherr wohnt mit seiner Frau Edith, die er seit der Schulzeit in Wohlen kennt, und den beiden Kindern in Sigriswil am Thunersee. Die Verbindung zum Freiamt, zu Wohlen ist ungebrochen. Er hat hier seine Eltern und viele Freunde. Er spricht noch immer unverfälschtes, von jeglichen Berner Einflüssen freies Freiämterdeutsch.

Walter Thurnherr (52), Bundeskanzler

Bis vor wenigen Wochen war Walter Thurnherr im Aargau nur politischen Insidern bekannt. Der aus Wohlen stammende Thurnherr, ursprünglich Physiker, war zuerst in den diplomatischen Dienst eingetreten, ist dann nach Bundesbern zurückgekehrt, wo er sich als kompetenter Schaffer rasch einen Namen machte. So führte ihn sein Weg auch zu Doris Leuthard ins Uvek, wo er in den letzten Jahren Generalsekretär der Freiämter Bundesrätin war. Seinen vorläufigen Karrierehöhepunkt erreichte Thurnherr am 9. Dezember. Mit eindrücklichen 230 Stimmen wählte ihn die Bundesversammlung zum neuen Bundeskanzler. Thurnherr wohnt mit seiner Frau Edith, die er seit der Schulzeit in Wohlen kennt, und den beiden Kindern in Sigriswil am Thunersee. Die Verbindung zum Freiamt, zu Wohlen ist ungebrochen. Er hat hier seine Eltern und viele Freunde. Er spricht noch immer unverfälschtes, von jeglichen Berner Einflüssen freies Freiämterdeutsch.

Hätte jemand vor einem Jahr auf Erich Obrist als Stadtrat gewettet, er wäre wohl ausgelacht worden. Quasi aus dem Nichts portierte sich der Kantilehrer und Badener Einwohnerrat diesen Herbst für den frei werdenden Stadtratssitz. Dazu musste er zuerst aus der SP austreten, weil die Genossen einem linkeren Kandidaten den Vorzug gaben. Der gemässigte Obrist strafte seine Ex-Partei ab und wurde vom Volk locker in die Badener Exekutive gewählt. Der Aufstieg könnte bald noch steiler werden. 2017 wird auch das Amt des Stadtpräsidenten wieder vergeben, das zurzeit Geri Müller innehat.

Erich Obrist (55), Stadtrat Baden

Hätte jemand vor einem Jahr auf Erich Obrist als Stadtrat gewettet, er wäre wohl ausgelacht worden. Quasi aus dem Nichts portierte sich der Kantilehrer und Badener Einwohnerrat diesen Herbst für den frei werdenden Stadtratssitz. Dazu musste er zuerst aus der SP austreten, weil die Genossen einem linkeren Kandidaten den Vorzug gaben. Der gemässigte Obrist strafte seine Ex-Partei ab und wurde vom Volk locker in die Badener Exekutive gewählt. Der Aufstieg könnte bald noch steiler werden. 2017 wird auch das Amt des Stadtpräsidenten wieder vergeben, das zurzeit Geri Müller innehat.

Ihr vorläufiges Meisterstück lieferte die Boniswilerin am 18. Oktober, als sie während 12 Stunden die Wahlsendung am Schweizer Fernsehen moderierte: locker und doch stets konzentriert, kompetent und mit der nötigen Gelassenheit, geistesgegenwärtig und mit grosser Ausdauer. In der Bewertung der Wahlresultate waren sich Medien und Protagonisten selbstverständlich nicht einig. Einig aber waren sich alle, dass Susanne Wille einen hervorragenden Job gemacht hat. Das grosse Lob war verdient. Doch ohne Fleiss kein Preis: Wille hat sich wochenlang auf die Sendung vorbereitet, hat auf Herbstferien mit den Kindern verzichten müssen, hat den ganzen Marathon ohne Netz, sprich Teleprompter, absolviert.

Susanne Wille (41), TV-Moderatorin

Ihr vorläufiges Meisterstück lieferte die Boniswilerin am 18. Oktober, als sie während 12 Stunden die Wahlsendung am Schweizer Fernsehen moderierte: locker und doch stets konzentriert, kompetent und mit der nötigen Gelassenheit, geistesgegenwärtig und mit grosser Ausdauer. In der Bewertung der Wahlresultate waren sich Medien und Protagonisten selbstverständlich nicht einig. Einig aber waren sich alle, dass Susanne Wille einen hervorragenden Job gemacht hat. Das grosse Lob war verdient. Doch ohne Fleiss kein Preis: Wille hat sich wochenlang auf die Sendung vorbereitet, hat auf Herbstferien mit den Kindern verzichten müssen, hat den ganzen Marathon ohne Netz, sprich Teleprompter, absolviert.

FC Möhlin-Riburg, FC Basel, Schalke 04, FC Sevilla, FC Barcelona. Die Stationen im Fussballerleben des Fricktalers sprechen für sich. Weil sich der Doppelbürger früh für die kroatische Nationalmannschaft und gegen die Schweiz entschieden hat, verschwand er länger vom Radar der Schweizer Öffentlichkeit. Mittlerweile ist er ein Weltstar. Letzten Juni feierte Rakitic seinen vorläufigen Höhepunkt: Er gewann mit dem FC Barcelona die Champions League und schoss dazu das erste Tor des Finals.

Ivan Rakitic (28), Fussballer

FC Möhlin-Riburg, FC Basel, Schalke 04, FC Sevilla, FC Barcelona. Die Stationen im Fussballerleben des Fricktalers sprechen für sich. Weil sich der Doppelbürger früh für die kroatische Nationalmannschaft und gegen die Schweiz entschieden hat, verschwand er länger vom Radar der Schweizer Öffentlichkeit. Mittlerweile ist er ein Weltstar. Letzten Juni feierte Rakitic seinen vorläufigen Höhepunkt: Er gewann mit dem FC Barcelona die Champions League und schoss dazu das erste Tor des Finals.

Sie ist über Nacht zur Symbolfigur für Zivilcourage und Bürgerinitiative geworden. Mit Argumenten und geschickter Mobilisierung hat die Studentin an der Gemeindeversammlung von Oberwil-Lieli Gemeindeammann Andreas Glarner gebodigt und seine Pläne durchkreuzt, dem Kanton Gel d zu zahlen statt Asylbewerber aufzunehmen. Die junge Studentin machte über die Region hinaus Schlagzeilen mit ihrem spontanen Engagement. Allerdings ist das letzte Kapitel im Asylstreit von Oberwil-Lieli noch nicht geschrieben.

Johanna Gündel (24), Studentin aus Oberwil-Lieli

Sie ist über Nacht zur Symbolfigur für Zivilcourage und Bürgerinitiative geworden. Mit Argumenten und geschickter Mobilisierung hat die Studentin an der Gemeindeversammlung von Oberwil-Lieli Gemeindeammann Andreas Glarner gebodigt und seine Pläne durchkreuzt, dem Kanton Gel d zu zahlen statt Asylbewerber aufzunehmen. Die junge Studentin machte über die Region hinaus Schlagzeilen mit ihrem spontanen Engagement. Allerdings ist das letzte Kapitel im Asylstreit von Oberwil-Lieli noch nicht geschrieben.

Die Erlinsbacherin hat als Elfjährige schon 15 Pokale in ihrem Gestell stehen. Sie tragen Inschriften wie «Schweizer Meisterin 2014, U10» oder «Schweizer Vizemeisterin 2015, U12». Gohar Tamrazyan gilt als eines der grössten Schweizer Schachtalente; Ende Oktober vertrat sie die Schweiz an der WM in Griechenland. Eine ihrer Stärken ist ihre Gelassenheit. Genervt ist sie, wenn ihr die Mathelehrerin keine Zusatzaufgaben gibt: «Dann wird es mir langweilig und ich werde ungeduldig.» Gut möglich, dass die gebürtige Armenierin in der Schachwelt bald weiter aufsteigt. Sagt doch ihre Mutter über sie: «Sie gibt nie auf – auch in schwierigen Situationen nicht. Sie kämpft bis zum Schluss. Auf Remis spielt sie selten.»

Gohar Tamrazyan (11), Schachspielerin

Die Erlinsbacherin hat als Elfjährige schon 15 Pokale in ihrem Gestell stehen. Sie tragen Inschriften wie «Schweizer Meisterin 2014, U10» oder «Schweizer Vizemeisterin 2015, U12». Gohar Tamrazyan gilt als eines der grössten Schweizer Schachtalente; Ende Oktober vertrat sie die Schweiz an der WM in Griechenland. Eine ihrer Stärken ist ihre Gelassenheit. Genervt ist sie, wenn ihr die Mathelehrerin keine Zusatzaufgaben gibt: «Dann wird es mir langweilig und ich werde ungeduldig.» Gut möglich, dass die gebürtige Armenierin in der Schachwelt bald weiter aufsteigt. Sagt doch ihre Mutter über sie: «Sie gibt nie auf – auch in schwierigen Situationen nicht. Sie kämpft bis zum Schluss. Auf Remis spielt sie selten.»

Rocco Umbescheidt aus Rombach arbeitet als Dozent an der Höheren Fachschule für Gesundheit und Soziales. Dazu leitet er zusammen mit weiteren ehrenamtlichen Helfern seit 17 Jahren die Shangrila-Projekte in Nepal. Durch das unermüdliche humanitäre Engagement gelingt es ihm und seinem Team, trotz instabiler Verhältnisse Waisenhäuser, Schulen und Häuser zu bauen. Bei der Erdbebensoforthilfe im April und Mai 2015 erhielten 36 000 Menschen von Rombach aus gesteuert Hilfsgüter und Unterstützung. Umbescheidt schaffte, was vor ihm noch keinem gelungen war: Er wurde mit grossem Vorsprung für seinen Einsatz in Nepal als Aargauer des Jahres 2015 ausgezeichnet – und das als deutscher Staatsbürger.

Rocco Umbescheidt (40), Aargauer des Jahres

Rocco Umbescheidt aus Rombach arbeitet als Dozent an der Höheren Fachschule für Gesundheit und Soziales. Dazu leitet er zusammen mit weiteren ehrenamtlichen Helfern seit 17 Jahren die Shangrila-Projekte in Nepal. Durch das unermüdliche humanitäre Engagement gelingt es ihm und seinem Team, trotz instabiler Verhältnisse Waisenhäuser, Schulen und Häuser zu bauen. Bei der Erdbebensoforthilfe im April und Mai 2015 erhielten 36 000 Menschen von Rombach aus gesteuert Hilfsgüter und Unterstützung. Umbescheidt schaffte, was vor ihm noch keinem gelungen war: Er wurde mit grossem Vorsprung für seinen Einsatz in Nepal als Aargauer des Jahres 2015 ausgezeichnet – und das als deutscher Staatsbürger.

Sie gehört zu den besten Nachwuchsspielerinnen der Schweiz im Tennis. Am NAB-Award begeisterte sie das Publikum als Sängerin im Duett mit Sandra Studer. Sie sang sich auch in die Herzen des Publikums bei «The Voice Kids», der bekannten Talentshow im deutschen Fernsehen. Sie sang auch schon im Hallenstadion, wechselte vor 11000 Zuschauern ein paar Bälle mit Roger Federer, und sie stand mit Helene Fischer auf der Bühne. Singen und Tennisspielen, das sind die zwei ganz grossen Leidenschaften der jungen Fricktalerin Chelsea Fontenel (11). Und sie möchte beide weiterpflegen und immer besser werden: Als singende Tennisspielerin will sie in ein paar Jahren zu den zehn Besten auf der Welt gehören. Musikalisch und sportlich ist sie auf bestem Weg dazu.

Chelsea Fontenel (11), Singendes Tennistalent

Sie gehört zu den besten Nachwuchsspielerinnen der Schweiz im Tennis. Am NAB-Award begeisterte sie das Publikum als Sängerin im Duett mit Sandra Studer. Sie sang sich auch in die Herzen des Publikums bei «The Voice Kids», der bekannten Talentshow im deutschen Fernsehen. Sie sang auch schon im Hallenstadion, wechselte vor 11000 Zuschauern ein paar Bälle mit Roger Federer, und sie stand mit Helene Fischer auf der Bühne. Singen und Tennisspielen, das sind die zwei ganz grossen Leidenschaften der jungen Fricktalerin Chelsea Fontenel (11). Und sie möchte beide weiterpflegen und immer besser werden: Als singende Tennisspielerin will sie in ein paar Jahren zu den zehn Besten auf der Welt gehören. Musikalisch und sportlich ist sie auf bestem Weg dazu.

Im Aargau hat er erreicht, was man als Milizpolitiker erreichen kann: Schon mit 25 Grossrat und letzes Jahr als Krönung Grossratspräsident. Im dritten Anlauf hat der Rechtsanwalt und TCS-Präsident nun den Sprung in den Nationalrat geschafft. Auch wenn Burkart stramm bürgerlich politisiert, gilt er als Everybody’s Darling, mit dem man es einfach gut kann. Auch Parteikollege Philipp Müller hat Burkart längst verziehen, dass dieser es mal als Fehler bezeichnet hatte, dass er nicht selber als FDP-Ständeratskandidat angetreten sei.

Thierry Burkart (40), FDP-Nationalrat

Im Aargau hat er erreicht, was man als Milizpolitiker erreichen kann: Schon mit 25 Grossrat und letzes Jahr als Krönung Grossratspräsident. Im dritten Anlauf hat der Rechtsanwalt und TCS-Präsident nun den Sprung in den Nationalrat geschafft. Auch wenn Burkart stramm bürgerlich politisiert, gilt er als Everybody’s Darling, mit dem man es einfach gut kann. Auch Parteikollege Philipp Müller hat Burkart längst verziehen, dass dieser es mal als Fehler bezeichnet hatte, dass er nicht selber als FDP-Ständeratskandidat angetreten sei.

Sie ist aktuell wohl die berühmteste Sozialvorsteherin der Schweiz: Martina Bircher, beruflich tätig als Betriebsökonomin, landesweit bekannt als SVP-Gemeinderätin von Aarburg. Seit sie 2014 veröffentlichte, wie viele ehemalige Asylsuchende Sozialhilfe beziehen und was das die Gemeinde mit einem Sozialhilfeanteil von rund 6 Prozent kostet, kamen jeden Monat neue Reporterinnen und Reporter auf Besuch. Jüngster Höhepunkt: Vergangene Woche spielte die 31-Jährige, die schon mit 29 Gemeinderätin wurde, eine Hauptrolle im SRF-Dokumentarfilm «Die Macht des Volkes». Auf ihre Initiative hin trat Aarburg aus der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe aus.

Martina Bircher (31), Sozialvorsteherin

Sie ist aktuell wohl die berühmteste Sozialvorsteherin der Schweiz: Martina Bircher, beruflich tätig als Betriebsökonomin, landesweit bekannt als SVP-Gemeinderätin von Aarburg. Seit sie 2014 veröffentlichte, wie viele ehemalige Asylsuchende Sozialhilfe beziehen und was das die Gemeinde mit einem Sozialhilfeanteil von rund 6 Prozent kostet, kamen jeden Monat neue Reporterinnen und Reporter auf Besuch. Jüngster Höhepunkt: Vergangene Woche spielte die 31-Jährige, die schon mit 29 Gemeinderätin wurde, eine Hauptrolle im SRF-Dokumentarfilm «Die Macht des Volkes». Auf ihre Initiative hin trat Aarburg aus der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe aus.

Er ist der Nachfolger von Geri Müller, als Nationalrat und als starke Figur bei den Grünen Aargau. Der Aufstieg kommt nicht ganz erwartet: Erstens machte er in der Gerigate-Affäre anfangs mit seinem Zickzack-Kurs keine glückliche Figur, zweitens machte ihm parteiintern mit Irène Kälin eine starke Frau den Nationalratssitz streitig. Fricker setzte sich durch und ist nun grün wie die Hoffnung für bessere Zeiten seiner jüngst gebeutelten Partei.

Jonas Fricker (38), Nationalrat Grüne

Er ist der Nachfolger von Geri Müller, als Nationalrat und als starke Figur bei den Grünen Aargau. Der Aufstieg kommt nicht ganz erwartet: Erstens machte er in der Gerigate-Affäre anfangs mit seinem Zickzack-Kurs keine glückliche Figur, zweitens machte ihm parteiintern mit Irène Kälin eine starke Frau den Nationalratssitz streitig. Fricker setzte sich durch und ist nun grün wie die Hoffnung für bessere Zeiten seiner jüngst gebeutelten Partei.

Als Kind wollte er Tierarzt werden – 2004 wurde er Aargauer Staatsschreiber. Peter Grünenfelder machte sich schnell einen Namen als Stratege, Innovator, Modernisierer. Als stattlicher Antreiber im staatlichen Betrieb. Das wurde auch in der Restschweiz erkannt. So erhielt der freisinnige Zürcher ein Jobangebot, das er nicht ausschlagen konnte: Er wird ab 1. April Direktor des Think-Tanks Avenir Suisse. Dem Aargau wird er etwas nachtrauern, sagte er doch über die abgelehnte Sanierung des undichten Aargauer Regierungsgebäudes: «Ich würde hier auch mit einem aufgespannten Aargauer Regenschirm arbeiten.»

Peter Grünenfelder (48), Staatsschreiber

Als Kind wollte er Tierarzt werden – 2004 wurde er Aargauer Staatsschreiber. Peter Grünenfelder machte sich schnell einen Namen als Stratege, Innovator, Modernisierer. Als stattlicher Antreiber im staatlichen Betrieb. Das wurde auch in der Restschweiz erkannt. So erhielt der freisinnige Zürcher ein Jobangebot, das er nicht ausschlagen konnte: Er wird ab 1. April Direktor des Think-Tanks Avenir Suisse. Dem Aargau wird er etwas nachtrauern, sagte er doch über die abgelehnte Sanierung des undichten Aargauer Regierungsgebäudes: «Ich würde hier auch mit einem aufgespannten Aargauer Regenschirm arbeiten.»

Seine grössten Gegner im Grossen Rat dürften sich heimlich gefreut haben über seine Wahl in den Nationalrat. Denn als SVP-Fraktionschef war Glarner gefürchtet für seine messerscharfen Attacken. In Bern möchte der Gemeindeammann von Oberwil-Lieli am liebsten die Rolle des abgewählten Christoph Mörgeli übernehmen. Seine neue Lieblingsfeindin (im Aargau war es Susanne Hochuli) scheint der Asylpolitiker in Simonetta Sommaruga bereits gefunden zu haben.

Andreas Glarner (53), SVP-Nationalrat

Seine grössten Gegner im Grossen Rat dürften sich heimlich gefreut haben über seine Wahl in den Nationalrat. Denn als SVP-Fraktionschef war Glarner gefürchtet für seine messerscharfen Attacken. In Bern möchte der Gemeindeammann von Oberwil-Lieli am liebsten die Rolle des abgewählten Christoph Mörgeli übernehmen. Seine neue Lieblingsfeindin (im Aargau war es Susanne Hochuli) scheint der Asylpolitiker in Simonetta Sommaruga bereits gefunden zu haben.

Spätestens seit der Verfilmung von «Der Goalie bin ig» gehört Sabine Boss zu den grossen Schweizer Film-Regisseurinnen. Mit der Diplomatenkomödie «Ernstfall in Havanna» und der Pedro-Lenz-Verfilmung «Der Goalie bin ig» hat sie zwei grosse Schweizer Kinohits geschaffen, zeichnet für 18 Folgen der Fernsehserie «Lüthi & Blanc» verantwortlich und darf bald ihren zweiten «Tatort»-drehen. Sie gilt als Workaholic der Schweizer Filmszene und durfte im Oktober den Kulturpreis der AZ Medien entgegennehmen.

Sabine Boss (49), Regisseurin

Spätestens seit der Verfilmung von «Der Goalie bin ig» gehört Sabine Boss zu den grossen Schweizer Film-Regisseurinnen. Mit der Diplomatenkomödie «Ernstfall in Havanna» und der Pedro-Lenz-Verfilmung «Der Goalie bin ig» hat sie zwei grosse Schweizer Kinohits geschaffen, zeichnet für 18 Folgen der Fernsehserie «Lüthi & Blanc» verantwortlich und darf bald ihren zweiten «Tatort»-drehen. Sie gilt als Workaholic der Schweizer Filmszene und durfte im Oktober den Kulturpreis der AZ Medien entgegennehmen.

Der Bauer fand in seiner Kirschbaumplantage ein paar Münzen und dachte, jemand hätte sie verloren. Ein Jahr später, im September 2015, findet er weitere Münzen – und gräbt am Ende den grössten Münzschatz aus, der in der Schweiz je gefunden wurde: 4218 Silbermünzen aus der Römerzeit, über 15 Kilo Silber. Der Schatzfund des Bauern Loosli ging um die Welt.

Alfred Loosli (82), Bauer und Schatzfinder

Der Bauer fand in seiner Kirschbaumplantage ein paar Münzen und dachte, jemand hätte sie verloren. Ein Jahr später, im September 2015, findet er weitere Münzen – und gräbt am Ende den grössten Münzschatz aus, der in der Schweiz je gefunden wurde: 4218 Silbermünzen aus der Römerzeit, über 15 Kilo Silber. Der Schatzfund des Bauern Loosli ging um die Welt.