Asylzelte
«Viel zu kalt»: Am Morgen wachen die Asylbewerber frierend auf

Rund 60 Leute können in der Zeltstadt in Aarau temporär wohnen. Einer von ihnen ist Hassan. Der Flüchtling freut sich auf seine neue Unterkunft – wäre da nicht die Kälte in der Nacht.

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Am Mittwoch zogen die ersten Asylbewerber in die Zeltstadt in Aarau. Einer von ihnen war Hassan aus dem Süd-Sudan. Dieser lobt gegenüber dem Regionalsender «TeleM1» die Ausstattung des Lagers. Nur in der Nacht werde es sehr kalt, so der 23-jährige Flüchtling. Gegen drei Uhr morgens seien alle wegen der Kälte aufgewacht, man hätte nicht mehr einschlafen können.

Die neue Unterkunft ist bezogen – im Zelt werden sie aber nur für wenige Monate leben.
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Bild aus Aarau: Der Kanton Aargau wird Asylsuchende in diesen Zelten einquartieren
Weil alle Unterkünfte voll sind, muss der Kanton auf diese Armeezelte ausweichen
Damit kann der Kanton Aargau zusätzlich bis zu 140 Asylsuchende einquartieren
Weil alle Unterkünfte voll sind, muss der Kanton auf diese Armeezelte ausweichen

Die neue Unterkunft ist bezogen – im Zelt werden sie aber nur für wenige Monate leben.

Mario Heller

Roland Jeun, Leiter der Sektion Asyl Aargau, besuchte am Donnerstag die Asylbewerber. Zum Problem mit der Kälte meinte er: «Wir werden darauf selbstverständlich reagieren und ihnen zusätzliche Decken zur Verfügung stellen.»

Neben den Schlafzelten hat es zusätzlich ein Esszelt und Container, die mit Sanitäranlagen und einer Küche ausgestattet sind. Die Asylbewerber wohnen noch bis spätestens November in der Zeltstadt. Danach sucht man eine feste Unterkunft.

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