Kantonspolizei

Vertrauen in «Freund und Helfer» markant gestiegen – auch dank Rupperswil?

Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizeiarbeit ist in den letzten Jahren markant gestiegen. (Symbolbild)

Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizeiarbeit ist in den letzten Jahren markant gestiegen. (Symbolbild)

Polizeibeamte geniessen in der Bevölkerung heute mehr Vertrauen als noch vor einigen Jahren. Zu diesem Schluss kommt ein Berufs-Ranking des Marktforschungsinstituts GfK. Wir haben bei der Kantonspolizei Aargau nachgefragt, woher dieser Sinneswandel kommt.

Seit einigen Jahren steigt das Vertrauen der Bevölkerung in die Berufsgruppe der Polizeibeamten markant an. Zu diesem Ergebnis kommt der "Trust in Professions Report 2016", den das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch vorgelegt hat. 

Der Beruf des Polizeibeamten könne "von der insgesamt verbesserten Aufklärungsquote bei Straftaten profitieren", schreibt die GfK in ihrer Mitteilung.

Ermittlungen im Fall Rupperswil haben Vertrauen geschaffen

Doch woher rührt dieser Sinneswandel in der Bevölkerung? Für Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau ist klar: "Das Vertrauen in die Polizei war schon immer hoch." Dies macht er an einer Bevölkerungsumfrage fest, die 2007 im Rahmen einer Evaluation des dualen Polizeisystems (Regional- und Kantonspolizei) im Kanton Aargau durchgeführt wurde. Bereits damals sei das Vertrauen der Bevölkerung in die polizeiliche Arbeit gegenüber früheren Werten gestiegen. 

"Die Korrektheit der Beamten auf den Strassen, die regelmässigen Meldungen in den Medien, der Rückgang der Kriminalität – all das hat eine nachhaltige Wirkung in der Bevölkerung", erklärt Graser.

In jüngster Zeit habe speziell der Fahndungserfolg im Falle des Vierfachmords von Rupperswil für breites Vertrauen in die Polizeiarbeit gesorgt. "Normalerweise ist das Feedback aus der Bevölkerung mehrheitlich kritisch", sagt der Kapo-Mediensprecher und fügt an: "Doch nach der Ergreifung des Täters von Rupperswil haben wir viel Lob und positive Rückmeldungen bekommen."

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