Vermisst
Verliebte Aargauer Prostituierte sucht ihren Freier – er ist Hochbauzeichner

Es ist eine unglaubliche Geschichte: Die Aargauer Prostituierte Layla verliebt sich in ihren Freier, verliert ihn aber aus den Augen und sucht ihn nun verzweifelt.

Jürg Krebs
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Der 25-jährigen Schweizerin ist das passiert, was einer Prostituierten nicht passieren sollte: Sie hat sich in einen Kunden verliebt. Leyla* arbeitet in einem Etablissement in Zofingen und sagt gegenüber Tele M1: "Ich muss diesen Mann wiederfinden."

Doch wie macht man das? Leyla wählt einen ungewöhnlichen Weg – über die Medien. Doch wie jemanden finden, wenn man selbst unerkannt bleiben will und auch der Angebetete nicht als Freier geoutet werden soll? Leyla erzählt ihre Geschichte.

Die Aargauerin beginnt beim Beruf des Mannes, der sehr sportlich aussehe. Der Gesuchte sei Hochbauzeichner. "Ich habe 50 bis 60 Telefonate gemacht, aber ohne Erfolg", sagt sie. Zwar hat sie die Handynummer von ihrem Freier erhalten, konnte sich diese aber nicht merken. Und deshalb fiel auch ihr privates Rendez-vous ins Wasser.

Sie haben sich nämlich am Bahnhof verabredet, doch als sie am Treffpunkt ankam, war er nicht da. "Vielleicht haben wir uns verpasst", sagt Leyla. Wollte er vielleicht nicht kommen? Sie ist sich sicher, dass auch er sich in sie verliebt hat. Anrufen konnte sie ihn jedenfalls nicht mehr.

Leyla ist unruhig: "Seine Augen, seine Ausstrahlung, die Gespräche – das hat etwas in mir ausgelöst. Ein grosses Wow. Ich kann ihn nicht mehr vergessen."

An die Adresse ihres Angebeteten sagt Leyla: "Ich vermisse dich mega, mega - und hoffe, dass wir uns so bald als möglich wieder sehen." Ob er im Club in Zofingen wieder auftaucht?

Was Lelya passiert ist, das ist gar nicht so ungewöhnlich. Erst kürzlich berichteten wir über die Geschichte von Callboy Nick, den die Aargauerin Tina Förster zum Stelldichein aufgeboten hatte – und sich in ihn verliebte. Heute sind sie ein Paar.

* Name geändert