Offizielles Foto
Urs Hofmann wird Landammann – Aargauer Regierung posiert vor Linner Linde

Ab dem 1. Januar 2019 wirkt Regierungsrat Urs Hofmann (SP) zum dritten Mal als Landammann des Kantons Aargau. Er hat den Ort des offiziellen Regierungsfotos ausgewählt. Der Gesamtregierungsrat hat zudem Markus Dieth (CVP) zum Landstatthalter gewählt.

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Urs Hofmann ist Landammann 2019
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Alex Hürzeler (rechts) übergibt Urs Hofmann die Landammann-Uhr.
Die Landammann-Uhr ist ein Geschenk der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) an ihren ersten Generaldirektor Placid Weissenbach "zur Erinnerung an die gemeinsame Arbeit 1901 - 1911".

Urs Hofmann ist Landammann 2019

Zur Verfügung gestellt

Urs Hofmann wurde 2009 in den Regierungsrat gewählt. Nach 2011/2012 und 2015 ist der Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres damit zum dritten Mal Landammann. Nach der Wahl übergab der derzeitige Landammann Alex Hürzeler (SVP) die Landammann-Uhr an seinen Nachfolger.

Markus Dieth ist zum ersten Mal Landstatthalter. Der Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen wurde 2016 in den Regierungsrat gewählt. Landammann- und Landstatthalteramt wechseln im Kanton Aargau in einem jährlichen Rhythmus.

Traditionellerweise bestimmt der Landammann des jeweils neuen Amtsjahrs Ort und Kontext des offiziellen Regierungsratsfotos. Dieses Jahr wählte Regierungsrat Hofmann die Linner Linde, ein Natur-Monument mit rund 800 Jahre Geschichte, verwurzelt auf Aargauer Boden.

Von diesem Ort der Kraft aus biete sich eine wunderbare Aussicht auf die landschaftlichen Schönheiten des Aargaus. Mit ihrer Robustheit und Langlebigkeit stehe die Linde symbolhaft für die Bestrebungen des Regierungsrats, eine nachhaltige und weitsichtige Politik zu betreiben, heisst es dazu in einer Mitteilung der Aargauer Staatskanzlei vom Donnerstag.

Landammann-Uhr

Die Landammann-Uhr ist ein Geschenk der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) an ihren ersten Generaldirektor Placid Weissenbach "zur Erinnerung an die gemeinsame Arbeit 1901 - 1911".

Weissenbach wirkte unter anderem als Grossrat (1868– 1874 und 1913–1914) sowie als Nationalrat (1872–1874) für den Kanton Aargau. In seinem Testament 1914 vermachte der gebürtige Bremgarter die Uhr dem Kanton Aargau, welcher sie in die historische Sammlung des kantonalen Gewerbemuseums aufnahm.

1919 kommen Regierungsrat Max Schmidt und die Nachkommen Weissenbachs überein, dass die gestiftete Uhr jeweils vom amtierenden Landammann getragen werden soll. Seither erklingt die Uhr einmal jährlich beim Amtswechsel des Landammanns. 1920 wurde sie zum Preis von 48 Franken durch K. Jörg, Uhrenmacher in Aarau, repariert.