SP Aargau

Urs Hofmann äussert sich zur Mindestlohn-Initiative - und erntet Kritik

Urs Hofmann zur Mindestlohninitiative

Urs Hofmann zur Mindestlohninitiative

Dass sich ein Regierungsrat zu politischen Abstimmungen äussert, missfällt der FDP und SVP. Sie stören sich am Bekenntnis von Urs Hofmann, der sich am Parteitag stark macht für die Mindestlohninitiative.

Andreas Glarner (Grossrat SVP) und Thierry Burkhart (FDP) gefällt es gar nicht, dass sich ein Regierungsrat, noch dazu ein SP-Mitglied, am Parteitag der Aargauer SP gegenüber Tele M1 für die Mindestlohn-Initiative stark macht.

«Auch die Leute im unteren Segment müssen anständig leben können», sagte Urs Hofmann der TeleM1-Journalistin.

Sogleich wurde seitens der SVP moniert, ob sich ein Regierungsratsmitglied nicht gescheiter um dringlichere Themen wie etwa die Asylpolitik kümmern sollte. Oder von der FDP, die namentlich Präsident Thierry Burkhart insbesondere von einem Volkswirtschaftsdirektor «mehr Distanz» in Abstimmungsfragen und primär ein Engagement für einen starken Wirtschaftstandort forderte.

Wenigstens nahm es die Hauptperson gelassen: Nur ein wenig verärgert sagt Urs Hofmann: «Ich bin gewählt worden, um meine Meinung zu vertreten, und nicht, um zu sagen, was man meinen sollte.» (cls)

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