Skandalspiel
«Unser Goalie wurde niedergestreckt und mehrfach provoziert»

Ein 4.Liga-Spiel musste nach Angriffen auf den Goalie abgebrochen werden. Dieser wurde laut Omar Schumacher, Präsident von Desportivo Portugues Aarburg, vom 44-jährigen Zuschauer nicht nur niedergestreckt, sondern auch provoziert.

Lukas Schumacher
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In der Halbzeit – hier ein Symbolbild – eskalierte das Fussballspiel.

In der Halbzeit – hier ein Symbolbild – eskalierte das Fussballspiel.

Laut Omar Schumacher hat der Zuschauer – es handelte sich um einen 44-jährigen Vater eines Spielers von Schönenwerd-Niedergösgen – den Torwart von Deportivo mehrmals beleidigt und ihm nach dem Halbzeitpfiff einen brutalen Tritt in den Unterleib verpasst.

«Unser Goalie wollte diesen Zuschauer in der Pause verständlicherweise zur Rede stellen. Dazu kam es leider nicht, das Vergehen des Zuschauers ist unentschuldbar.» Ob der 22-jährige Goalie operiert werden müsse, werde sich in den nächsten Tagen weisen.

Wie der Vereinspräsident weiter ausführte, habe sich niemand vom gegnerischen Verein Schönenwerd-Niedergösgen nach dem Befinden des Torhüters erkundigt.

«Das ist schon sehr enttäuschend», betont Omar Schumacher. Sein Verein pfeife auf die drei Punkte, die ihm vermutlich zugesprochen werden, «wir wollen uns auf und neben dem Rasen weiterhin für Fairness einsetzen.»

Tritt in die Weichteile

Nach Tumulten in der Halbzeit der Viertliga-Partie zwischen Desportivo Portugues Aarburg und Schönenwerd-Niedergösgen 1b brach der Schiedsrichter das Spiel ab.

Grund: Bei einer Auseinandersetzung mit einem Zuschauer – einem 44-jährigen Vater eines 19-jährigen Spielers von Schönenwerd-Niedergösgen - war Aarburgs Goalie mittels Töffschuhen ein Tritt zwischen die Beine verabreicht worden.

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