Dättwil
Unia interveniert beim Bundesrat wegen Kündigungen bei Spar

Die Gewerkschaft Unia hält die Kündigungen gegen die streikenden Spar-Mitarbeiter von Dättwil für missbräuchlich. Deshalb wird die Unia beim Bundesrat intervenieren. Die Unia will eine Verbesserung des Kündigungsschutzes.

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Laut Unia wurde den Spar-Mitarbeitern in Dättwil missbräuchlich gekündigt.

Laut Unia wurde den Spar-Mitarbeitern in Dättwil missbräuchlich gekündigt.

Alex Spichale

Die Unia will nach den jüngsten missbräuchlichen Kündigungen gegen Streikende durch die Detailhandelskette Spar beim Bundesrat intervenieren.

Die Landesregierung müsse endlich eine Verbesserung des Kündigungsschutzes im Schweizer Obligationenrecht vorantreiben, um solche Strafkündigungen als Antwort auf legitimes gewerkschaftliches Engagement von Mitarbeitenden zu verhindern, hiess es vonseiten der Gewerkschaft.

Die grundlegenden Rechte der Arbeitnehmenden und deren Schutz werden gemäss Unia-Geschäftleitungsmitglied Corinne Schärer zunehmend missachtet: «Gewerkschaftsrechte stehen weltweit unter Druck. In Europa gehört die Schweiz in Sachen Arbeitnehmerrechte zu den schwarzen Schafen. Das gilt insbesondere für die Koalitionsfreiheit». (ahu)