Aargauer Extremsportler
Ungesichtert in 5000 Metern Höhe balancieren: Hier trainiert Freddy Nock für seine verrückte Idee

Seilartist Freddy Nock plant einen neuen unglaublichen Rekordversuch: Auf 5000 Meter über Meer will der Aargauer unter einem Heissluftballon ungesichert über einen Stab gehen. Am Samstag hat Nock bereits Höhenluft geschnuppert – und sich an seinen ersten Fallschirmsprung gewagt.

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Mit diesem Fluggefährt steigt Nock 4000 Meter in die Höhe.
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Alles muss sitzen: Freddy Nock bereitet sich auf seinen Fallschirmsprung vor.
Vor dem Start werden die Gurte noch einmal festgezogen.
Über Ambri im Tessin springt er aus dem Flugzeug.
Freddy Nock wagt Fallschirmsprung

Mit diesem Fluggefährt steigt Nock 4000 Meter in die Höhe.

zVg

Mit 200 km/h im freien Fall. So präsentiert sich der Aargauer Extremsportler Freddy Nock auf seinem Facebook-Profil. Über dem tessinerischen Ambri ist er am vergangenen Samstag in fast 4000 Metern Höhe aus dem Flugzeug gesprungen – nicht etwa aus Spass, oder zumindest nicht nur: Nock bereitet sich für seinen neuen Rekordversuch vor.

Im nächsten Jahr will er mit einem Heissluftballon auf 5000 Meter Höhe steigen und auf einem sechs Zentimeter dünnen Drahtseil unterhalb des Ballons 16 Meter balancieren – ungesichert. Die grösste Herausforderung liegt für den Adrenalinjunkie allerdings anderswo: In dieser Höhe ist die Luft viel dünner, was das Atmen und die Konzentration erschwere, wie er gegenüber «Blick» sagt.

Um sich einen Eindruck von den Luftverhältnissen und Winden zu verschaffen, hat sich der Aargauer an seinen ersten Fallschirmsprung gewagt. «Ein geniales Erlebnis», hält Nock auf seinem Facebook-Profil fest.