Verkehr im Ostaargau

Umweltverbände und SP fordern Verzicht auf neue Strassen

Umweltverbände wehren sich gegen neue Strassen im Ostaargau. (Archivbild)

Umweltverbände wehren sich gegen neue Strassen im Ostaargau. (Archivbild)

Zu den neuen Verkehrsplänen des Kantons für den Ostaargau haben sich vorerst nur SP, GLP sowie die Umweltverbände WWF und BirdLife geäussert. Die beiden Parteien und die zwei Organisationen unterstützen alle den Bau der Limmattalbahn. Ebenso einhellig verlangen sie, dass der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie neue Fuss- und Velowege unabhängig vom Stand des gesamten Verkehrskonzeptes Oase vorangetrieben werden.

Eine radikale Forderung kommt von WWF und BirdLife: Die Umweltverbände verlangen, die Massnahmen für den motorisierten Verkehr in Baden und Brugg aus dem Richtplan zu streichen. Das Brugger Projekt führe zu massiven Eingriffen in die geschützte Naturlandschaft Wasserschloss.

Auch die SP sieht neue Strassen kritisch und schreibt: «Wir brauchen keinen verlängerten Autobahnzubringer durch Siedlungsräume.» Nicht nur in Baden, auch in Brugg brauche es eine Denkpause, findet die SP. Zudem sei das Oase-Verkehrskonzept massiv überdimensioniert und verfolge eine überholte Strassenausbaupolitik.

Die GLP begrüsst, dass die Regierung beim Umfahrungstunnel Baden auf die Bremse steht. Die Grünliberalen sind für Mischverkehr auf der Hochbrücke und wollen auf eine zusätzliche Limmatbrücke verzichten.

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