Sozialdetektive

Überwachung: Alle Aargauer Gemeinden sagen klar Ja – hier sind die Resultate am deutlichsten

Alle Aargauer Gemeinden haben die gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten befürwortet. (Symbolbild)

Alle Aargauer Gemeinden haben die gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten befürwortet. (Symbolbild)

«Danke, Aarau! 75% sagen Nein zur Selbstbestimmungsinitiative.» Das schrieb SP-Präsidentin Gabriela Suter am Sonntag auf Facebook. Umgehend wies sie Autor Lukas Tonetto in einem Kommentar auf die Niederlage bei der Vorlage über die Sozialdetektive hin: «Ich hoffe, es ist Dir nicht entgangen, dass die staatsbürgerlich gefährlichen Versicherungsspione in Aarau mit einem soliden Mehr angenommen wurden.»

Tatsächlich sagten die Stimmenden in der Kantonshauptstadt mit 59,7 Prozent deutlich Ja zur gesetzlichen Grundlage für die Überwachung von Versicherten. Zustimmung gab es im Aargau flächendeckend: Sämtliche Gemeinden stimmten der Vorlage zu, am klarsten fielen die Resultate in Auw (82,3 Prozent Ja), Oberrüti (81,6), Leibstadt (81,5), Dietwil (81,3), Hirschthal (80,9) und Bergdietikon (80,0) aus.

Nur gerade in vier Gemeinden kamen die Gegner auf über 40 Prozent Nein-Anteil: Aber auch die Resultate in Ennetbaden (41,6 Prozent Nein), Böbikon (40,9), Baden (40,5) und eben Aarau (40,3) fielen nicht nach dem Gusto der Linken aus. Auf kantonaler Ebene hatte Gabriela Suter im Frühling einen Vorstoss für Steuerdetektive lanciert, diesen aber wieder zurückgezogen. (fh)

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