Gewinnsprung

Über 85 Millionen Gewinn: AKB mit neuem Rekord im ersten Halbjahr

Die AKB hat im ersten Halbjahr über 85 Millionen Franken Gewinn erwirtschaftet.

Die AKB hat im ersten Halbjahr über 85 Millionen Franken Gewinn erwirtschaftet.

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat im ersten Halbjahr 2015 ihren Gewinn auf 85,2 Millionen Franken gesteigert. Das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie setzt damit laut eigenen Angaben eine neue Rekordmarke.

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hat der Verkauf der Beteiligung am ehemaligen Gemeinschaftswerk Swisscanto an die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Dies brachte 17,1 Millionen Franken ein. Einen Gewinnsprung machte im ersten Halbjahr das Handelsgeschäft. Der Erfolg stieg um 48,3 Prozent auf 25,8 Millionen Franken.

Das Ergebnis wurde befeuert durch den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB): Durch die Aufhebung des Mindestkurses zum Euro hätten sich für die AKB im Devisen- und Sortenhandel und auch im Devisentermingeschäft besonders mit Firmenkunden Geschäfts-Opportunitäten ergeben, schreibt die AKB in ihrer Mitteilung.

Auch im Geschäft mit den Immobilienbesitzern, dem Zinsengeschäft, erhöhte sich der Nettoerfolg um 4,8 Prozent auf 132,2 Millionen. Dies wurde möglich, weil im ersten Semester weniger neue Wertberichtigungen gebildet worden sind. Die Kundenausleihungen nahmen im gleichen Zeitraum nur leicht zu. Weniger erfreulich entwickelte sich das Kommissionsgeschäft, dessen Erfolg um 14,8 Prozent auf 30,5 Millionen Franken zurückging.

Hier hat die die Weitergabe der Retrozessionen an die Kunden, die 2014 eingeführt wurde, Spuren hinterlassen. Auch die Höhe der verwalteten Kundengelder blieb konstant auf 15,3 Milliarden Franken.

Das Eigenkapital der AKB beträgt per Ende Juni 1,9 Milliarden Franken. Damit liegt die risikogewichtete Gesamtkapitalquote bei 15,7 Prozent. Unter der Prämisse, dass sich das Wirtschaftsumfeld nicht dramatisch eintrübt, erwartet die AKB für das Gesamtjahr 2015 ein sehr gutes Geschäftsergebnis. (asc)

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