Handball
TV Endingen: Guten Arbeitssieg eingefahren

Der TV Endingen gewinnt das Kantonsderby in Zofingen mit 38:27 (18:11).

Von F. Kuendig
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Endingens Lukas Riechsteiner (rechts) und sein Team konnten die Kantonsrivalen besiegen.

Endingens Lukas Riechsteiner (rechts) und sein Team konnten die Kantonsrivalen besiegen.

Foto Wagner

Das Trainerduo Ammann/Spuler musste sich mit weiteren Ausfällen vor dem Spiel beschäftigen. Die Flügelstütze Lukas Schubnell lag grippebedingt im Bett, Nemanja Sudzum quälte sich mit der im letzten Spiel zugezogenen Fingerverletzung und die verletzten Gottardi, Knecht und Ferrante konnten immer noch nicht zum Team dazustossen. So verlief die Vorbereitungsphase nicht optimal – die Trainings konnten nicht wunschgemäss durchgezogen werden.

Mit drei Spielern aus dem U19-Kader ergänzt, zeigte die Endinger Mannschaft phasenweise sehr guten Handball und grosse Fortschritte in der Abwehrarbeit. Simon Huwiler hatte sich wieder gut als Abwehrchef eingefügt, motivierte seine Deckungsmannschaft lautstark und dirigierte sie zielsicher.

Der Youngster Tom Schellenberg durfte von Spielbeginn an auf dem Platz stehen. Gleich zu Beginn traf er erfolgreich und zeigte im Laufe des Spiels, dass er nicht nur Tore schiessen kann (fünf Treffer), sondern auch unerschrocken und aggressiv in der Verteidigung agieren konnte.

Hohes Tempo

Der TV Endingen dominierte von Beginn an mit hohem Tempo und zahlreichen Gegenstössen. Der TV Zofingen konnte das Tempo nicht mitgehen und auch nicht schnell von Angriff auf Abwehr umschalten. Torhüter Schöpfer was es zu verdanken, dass die Endinger nicht gleich auf- und davonzogen. Er zeigte eine bravouröse Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit.

Das Team-Timeout der Surbtaler läutete eine Wende ein. Die Endinger steigerten sich, Karlo Ladan zeigte in dieser Spielphase eine sehr gute Leistung und verwandelte mit schöner Regelmässigkeit sicher vom Kreis aus. Der Pausenstand lautete 18:11 für Endingen. Nach der Rückkehr aufs Feld stand die Abwehrkette Endingens immer besser, der Wechsel auf 6:0 machte die Mauer zu und der TV Zofingen fand gar kein Rezept mehr, mit Angriffsspielzügen eine Lücke zu finden. Doch dann schlichen sich bei den Endingern wieder die «schwachen fünf Minuten» ein: Beim Torabschluss haperte es, technische Fehler häuften sich und die Zofinger bedankten sich mit Gegenstosstoren.

Die zweiten dreissig Minuten kann man aus Endinger Sicht als durchwachsen bezeichnen. Eine gute Startphase, ein schwaches Mittelteil und wieder eine gute Schlussphase reichten den Surbtalern schlussendlich für den doch klaren 38:27-Sieg.