Unterentfelden
Trickdiebe klauen mit Wechselgeldtrick Hunderternötli aus Portemonnaie

Trickdiebe haben in Unterentfelden Passanten beklaut, die auf einen Wechselgeldtrick hereingefallen sind. Trickdiebstähle sind alltäglich. Deshalb warnt die Aargauer Polizei einmal mehr vor Trickdieben.

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Wechselgeldtrick

Wechselgeldtrick

Keystone

Es geht schneller als man denkt: «Können Sie mir das Zehnernötli in Münzen wechseln?» Mit dieser oder ähnlichen Fragen überlisten Trickdiebe ältere Passanten, um dann das gesamte Portemonnaie oder auch die Hunderternötli zu klauen.

So auch am Samstagmorgen auf dem Parkplatz der Migros Unterentfelden: Der etwa 40-jährige Osteuropäer lauerte möglichen Opfern auf. Ein solches fand er in der Person eines 81-jährigen Mannes, der mit Einkäufen aus der Migros kam.

Bei seinem Auto trat der Unbekannte an den Senioren heran und bat aufdringlich um Wechselgeld. Als der Unbekannte mit dem erhaltenen Münzgeld verschwunden war, erkannte der Senior den Preis seiner Hilfsbereitschaft - im Portemonnaie fehlte die Hundertfrankennote.

Dass nicht nur Senioren auf Trickdiebe hereinfallen, zeigt ein zweiter Fall vom Samstagmorgen. So wurde auf dem selben Parkplatz ein 52-jähriger Kunde vermutlich vom gleichen Dieb bestohlen.

Trickdiebstähle sind alltäglich

Solche Trickdiebstähle sind zum Alltag geworden. Daher warnt die Kantonspolizei Aargau regelmässig vor solchen Tätern, die bandenmässig unterwegs sind.

Mit ihnen ist grundsätzlich überall und jederzeit zu rechnen. Vorzugsweise treten sie aber bei Einkaufscentern, auf öffentlichen Parkplätzen sowie vor Banken und Poststellen auf.

Die Kantonspolizei rät, sich nicht auf solche Personen einzulassen und sofort die Polizei (Notruf 117) zu verständigen.