Kolumne

Tierische Hilfe: Mit dem Elefanten gegen den Klimawandel

Der Elefant soll mit seiner Grösse das Ausmass des Klimawandel demonstrieren.

Hierzulande dominieren eher Geissen und Sennenhunde als tierische Unterstützer im Wahlkampf. Im Aargau hat sich nun trotzdem ein exotischer Wahlkampfhelfer exponiert.

Was hat ein Elefant mit Politik zu tun? In den USA steht er für die republikanische Partei, in der Schweiz kommt es nach Wahlen oder Abstimmungen zur Elefantenrunde unter Parteipräsidenten. Tierische Wahlkampfhelfer sind hierzulande – bei der SVP – aber eher Geissen und Sennenhunde.

2019 ist aber vieles etwas anders, der Klimawandel dominiert den Wahlkampf. Wäre dieser ein Tier, würde ein Elefant das Ausmass des Problems am ehesten veranschaulichen, finden Aargauer Klimaaktivistinnen und -Aktivisten. Sie haben einen lebensgrossen Elefanten aus Karton und Holz gebastelt und auf dem Aarauer Holzmarkt die Wähler gemahnt, Verantwortung zu übernehmen. Zuvor stand er in Baden und Brugg.

«Trotz der gigantisch grossen Herausforderungen ziehen es immer noch viele Menschen vor, den Kopf in den Sand zu stecken und fröhlich weiterzukonsumieren», sagen die Aktivistinnen. Den Klimaleugnern sei also der Strauss als Symbol empfohlen, während es für den Elefanten trotz allem nicht zum Parteimaskottchen reicht: Die Klimamahner sind nämlich parteiunabhängig.

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