Laut dem "Tagesanzeiger" ist der Rupperswiler Vierfachmörder Thomas N. von der Strafanstalt Lenzburg in die psychiatrische Abteilung der Justizvollzugsanstalt Pöschwies versetzt worden. Dies habe die Zeitung aus «gut unterrichteter Quelle» erfahren. Allerdings wolle man sowohl bei den zuständigen Aargauer als auch bei den Zürcher Justizbehörden diese Informationen nicht kommentieren.

Da Thomas N. nicht nur mehrfacher Mörder, sondern auch ein Sexualstraftäter ist, müsse er vor den Mitgefangenen geschützt werden. Vor seiner Bluttat hatte er sich am jüngsten seiner Opfer, einem 13-jährigen Jungen, sexuell vergangen.

Der Fall des Vierfachmord von Rupperswil in Bildern: 

Halt in der Religion?

Scheinbar habe Thomas N. in Begleitung von Aufsehern auch den internen Gottesdienst besucht. Es ist ein bekanntes Phänomen, dass Kriminelle Halt in der Religion suchen, so der «Tagesanzeiger». In der Psychologie redet man in solchen Fällen von einer «Coping-Strategie», also einer Bewältigungsstrategie.

Realisation: Elia Diehl

Thomas N. ist am 12. Mai 2016 verhaftet worden. Er hat seine Tat gestanden, bei welcher er seinen vier Opfern die Kehle durchgeschnitten und danach im Haus Feuer gelegt hatte. Er lebte damals in der Nähe der Familie, ebenfalls in der Gemeinde Rupperswil.

Vierfachmord von Rupperswil:  Ein Jahr danach

Vierfachmord von Rupperswil: Ein Jahr danach (Tele M1-Beitrag vom 21. Dezember 2016)

Vor genau einem Jahr geschah in Rupperswil AG der Vierfachmord, der die ganze Schweiz schockierte. Wie ging die Bevölkerung damals mit der unfassbaren Tat um und wie ist die Stimmung in der 5000-Seelen-Gemeinde heute? Gemeindeammann Ruedi Hediger nimmt Stellung.