Anfangs dieser Woche wurde bekannt, dass in der Kaserne Aarau mehrere Kilo Sprengstoff fehlt. Die Militärjustiz führt derzeit umfangreiche Ermittlungen, um den festgestellten Fehlbestand bei Sprengmitteln aufzuklären. 

Laut der «Basler Zeitung» vom Donnerstag fehlen neben einigen Kilo Sprengstoff auch «zahlreiche» Sprengkapseln und Zündschnüre sowie «eine erhebliche Anzahl» Handgranaten.

Diese neue Information macht Terrorexperte Albert Stahel Sorgen. Er warnt: «Mit einer Handgranate kann man einen Anschlag verüben.»

Laut den Recherchen der «Basler Zeitung» sei es wahrscheinlich, dass «Profis» hinter dem Diebstahl stecken. Angestellte der Logistikbasis von der Armee könnten Kisten mit falschem Inhalt gefüllt haben. 

Albert Stahel: «Würde eine solche Art der Korruption stattfinden, wäre dies sehr besorgniserregend. Ein solches Netzwerk ist gefährlich.» 

 Die Ermittlungen der Militärjustiz laufen in alle Richtungen.