Aargau
Team Burgener-Wermuth ohne Konkurrenz bei Wahlen zum SP-Präsidium

Der Aargauer Nationalrat Cédric Wermuth und Grossrätin Elisabeth Burgener Brogli, die gemeinsam als Co-Präsidenten antreten, sind die einzigen Kandidaten bei den Präsidiumswahlen vom Juni. Die Wahlen sind damit so gut wie gelaufen.

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Wermuth, der nicht Mitglied des Aargauer Kantonsparlaments ist, machte in seinem Alleingang einen Rückzieher und gab Ende April eine gemeinsame Kandidatur mit Burgener bekannt.

Wermuth, der nicht Mitglied des Aargauer Kantonsparlaments ist, machte in seinem Alleingang einen Rückzieher und gab Ende April eine gemeinsame Kandidatur mit Burgener bekannt.

ZVG

Die Delegierten werden am 21. Juni das Präsidium neu wählen. Der amtierende Präsident und Grossrat Marco Hardmeier gibt das Amt nach sieben Jahren ab, teilt die SP am Mittwoch mit.

Wermuth hatte im März vorerst allein seinen Anspruch auf die Leitung der Aargauer SP-Sektion angekündigt. Eineinhalb Monate später machte Wermuth, der nicht Mitglied des Aargauer Kantonsparlaments ist, einen halben Rückzieher und gab eine gemeinsame Kandidatur mit Burgener bekannt.

Die 52-jährige Grossrätin Elisabeth Burgener aus Gipf-Oberfrick hatte wiederholt Interesse am Präsidium der SP Aargau angemeldet. Die Sozialarbeiterin und Werklehrerin gehört dem Kantonsparlament seit März 2007 an.

Die Kandidatur für ein Co-Präsidium habe man sich gründlich überlegt, schrieben Burgener und Wermuth Ende April. Das Co-Präsidium ermögliche es, «unsere individuellen Stärken optimal für die Parteiarbeit einzusetzen».

Das Aargauer SP-Präsidium ist ein Ehrenamt. Es gibt jedoch eine pauschale Spesenentschädigung. Die Partei war bereits früher von einem Co-Präsidium geleitet worden.