Baden
Talk im Trafo: Einblick in das Leben auf dem afrikanischen Kontinent

Alle Jahre ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Stadt Baden: Binder Rechtsanwälte und AZ Medien luden am Montagabend zum 14. Mal zum Talk im Trafo. Die Kenianerin Soiya Gecaga gab den Besuchern Einblick in eine fremde Welt.

Urs Moser
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Impressionen von Talk im Trafo in Baden
14 Bilder
Peter Hartmeier (Kommunikation UBS, rechts) mit Peter Gomez (Chairman of the Board der Six Group).
AZ-Verleger Peter Wanner (links) mit Martin Graf, Regierungsrat Zürich.
Hans Ulrich Glarner (rechts) mit Ida und Sergio Caneve, Stiftungsratsmitglied des Aargauischen Heimatschutzes.
Beat Lauber (links) mit Migros CEO Herbert Bolliger und dessen Ehefrau Beatrice.
NAB-CEO Peter Bühlmann (rechts) mit Heinz Sager, ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied der NAB und Stiftungsratspräsident der Schweizerischen Pestalozzistiftung.
Dieter Keusch (CEO Kantonsspital Baden AG) mit Ehefrau Elisabeth.
Dieter Egli, Patricia Schreiber und Hans Zbinden (rechts).
Werner de Schepper mit Irène Kälin von der Grünen Schweiz.
Linus Egger, Rainer Klöti, Esther Egger und Lieni Füglistaller.
Edwin Somm (langjähriger Geschäftsführer ABB) mit Katharina Hirzel.
Talk im Trafo der AZ Medien und Binder Rechtsanwälte mit dem Stargast aus Afrika Talk Soiya Gecaga.
Susanne Jäger (Geschäftsführerin Aargauischen Pensionskasse APK) mit Conrad Munz (Einwohnerrat Baden).
Unterhaltung mit Musik.

Impressionen von Talk im Trafo in Baden

Chris Iseli

Letztes Jahr lernten die Gäste des Talk im Trafo den späteren deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck kennen. Mit einem so prominenten Gastredner könne man natürlich nicht jedes Jahr aufwarten, meinte Andreas Binder von Binder Rechtsanwälte am Montagabend. Die diesjährige Gastrednerin sei aber nicht minder faszinierend.

Ein Leben für arme Kinder

Er sollte Recht behalten: Soiya Gecaga, die Gründerin und Geschäftsführerin der Stiftung «We the Change», die sich der frühkindlichen Bildung und Gesundheitsversorgung armer Kinder in ihrem Heimatland Kenia verschrieben hat, vermittelte einen eindrücklichen Einblick in das Leben in ihrer Heimat. Für ihr humanitäres Engagement hat die Tochter eines Diplomaten und Enkelin des ersten Präsidenten des unabhängigen Kenia eine Karriere als Anwältin in einer der renommiertesten Kanzleien in London aufgegeben. Es waren die gewalttätigen Unruhen nach den Wahlen im Jahr 2007, die sie dazu bewogen. Da habe sie gewusst, sie müsse den Kindern ihrer Heimat etwas davon geben, was sie selber mit ihrer Ausbildung als Pivileg mit auf den Lebensweg bekommen hatte.

Grippe lichtete die Reihen

Mit auf den Heimweg konnte Gecaga eine Spende von Binder Rechtsanwälte und AZ Medien für ihre Stiftung nehmen. Ganz dem Thema angepasst, wurden die Gäste im gemütlichen Teil mit afrikanischen Speisen verwöhnt. Dass es dieses Jahr vielleicht ein paar weniger als auch schon waren, hatte nicht etwa mit Berührungsängsten gegenüber der fremden Kultur zu tun: Die grassierende Grippewelle hatte dafür gesorgt, dass kurzfristig um die 50 Abmeldungen eintrafen. Durch Abwesenheit glänzte ausnahmsweise auch die Aargauer Regierung. Dies allerdings nicht wegen Grippe oder weil die Magistraten sonstwie verschnupft gewesen wären: Der Termin kollidierte ganz einfach mit einer Retraite-Sitzung des Regierungsrats.