Regierungsratswahlen
SVP erstaunt über Absage von CVP und FDP an bürgerliche Allianz

Die SVP ist erstaunt über die Absagen von CVP und FDP an eine bürgerliche Allianz für die Regierungsratswahlen vom kommenden Herbst. Trotzdem will sie unbedingt den zweiten Regierungssitz und in Sachgeschäften mit den anderen Parteien weiterarbeiten.

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Alles Einzelkämpfer: Die Parteien von Roland Brogli (Mitte) und Stephan Attiger (rechts) lassen die SVP und in ihrem Kampf um den zweiten Sitz (mit Thomas Burgherr) im Stich.

Alles Einzelkämpfer: Die Parteien von Roland Brogli (Mitte) und Stephan Attiger (rechts) lassen die SVP und in ihrem Kampf um den zweiten Sitz (mit Thomas Burgherr) im Stich.

AZ

Die SVP des Kantons Aargau will nicht schlechte Verliererin spielen: Die Absagen von CVP und FDP an eine bürgerliche Allianz für die Regierungsratswahlen vom Oktober dürfte zwar in der Volkspartei für Enttäuschung gesorgt haben, trotzdem hält die Partei an ihren beiden Kandidaturen fest. Sie strebt nach wie vor zwei Sitze in der Regierung an.

Wie die Partei in der Medienmitteilung schreibt, nehme man die Absage von CVP und FDP mit Erstaunen zur Kenntnis. Die SVP verweist auf andere Kantone, wo bürgerliche Allianzen möglich seien.

Doch übt sich die SVP in Gelassenheit: Man wolle weiterhin die Zusammenarbeit mit FDP und CVP in Sachgeschäften suchen.