Aargauer Regierungsrätin
Susanne Hochuli trotzt ihren Gegnern: «Ich verbiege mich nicht»

Die jüngsten Angriffe von rechts lassen Regierungsrätin Susanne Hochuli keine Ruhe. Nach einem «Weltwoche»-Artikel reichte sie Strafanzeige ein und in einer Kolumne doppelt die Grüne nach.

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Susanne Hochuli verteilt Seitenhiebe.

Susanne Hochuli verteilt Seitenhiebe.

Alex Spichale

Letzte Woche lupfte es Susanne Hochuli den Deckel: Weil zum wiederholten Male offenbar vertrauliche Aussagen von ihr an die Medien gelangten, reichte ihr Departement Gesundheit und Soziales (DGS) Strafanzeige bei der Oberstaatsanwaltschaft ein. Nur Tage zuvor war bekannt geworden, dass eine Untersuchung wegen Amtsgeheimnisverletzung wohl eingestellt wird.

Doch Hochuli gibt nicht nach. Eine Aufklärung sei im Interesse des Rechtsstaates und seiner Institutionen.

In ihrer zweiwöchentlichen Kolumne in der «SonntagsZeitung» doppelte sie jetzt nach und verteilte Seitenhiebe an die Adresse der «Weltwoche», die unter dem Titel «Alles weglächeln» äusserst kritisch über die Aargauer Politikerin berichtete.

Sie verbiege sich auch dann nicht, «wenn es zwar vordergründig einfacher und ­angenehmer wäre, auf Dauer aber zum Verlust jeglichen Rückgrats führte», schreibt Hochuli süffisant. «Das will ich nicht riskieren. Der gerade Rücken ist mir ­wichtig. Und das Lächeln, mit dem ich angeblich alles zum ­Verschwinden bringe, auch.»

Fortsetzung folgt.