Aargau
Suchen Sie ihre verlorenen Sachen ab diesem Herbst im digitalen Fundbüro

Auf der Onlineplattform «easyfind.ch» bieten Aargauer Gemeinden ab Herbst einen Suchservice für verlorene Dinge an. Die Fundbüros im Aargau sollen so zusammengeführt und Ressourcen gespart werden.

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Mit dem digitalen Fundbüro will man auch Ressourcen sparen. (Symbolbild)

Mit dem digitalen Fundbüro will man auch Ressourcen sparen. (Symbolbild)

Keystone

Wer in der Vergangenheit etwas verloren hatte, musste dies bisher auf den Fundbüros der Gemeinden oder der Gemeindepolizeien suchen. Wusste man nicht, wo man den Gegenstand liegen liess, konnte sich die Suche ziemlich mühsam gestalten. Damit soll jetzt Schluss sein.

Der Kanton startet mit der Online-Plattform «easyfind.ch» ein Pilotprojekt. Alle Fundbüros der Aargauer Gemeinden und Gemeindepolizeien werden dort zusammengeführt, wie das «Regionaljournal Aargau/Solothurn» meldet. Ab Herbst kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit nach seinen vermissten Sachen im Internet suchen.

Allerdings wird die Suche erst in in der Stadt Aarau, der Gemeinde Biberstein sowie dem Fundbüro der Regionalpolizei Zurzibiet möglich sein. So soll das System erst einmal getestet werden.

Marlies Pfister, Leiterin der Fachstelle E-Government im Departement Finanzen und Ressourcen ist zuversichtlich: «Wir werden anfangs September mit den drei Partnern starten und wenn alles nach Zeitplan läuft, werden ab Oktober weitere Gemeinden dazu stossen.»

Easyfind.ch ist in der Schweiz bereits ein bewährtes System. Zu den jetztigen Nutzern zählen unter anderem die SBB und verschiedene wie Solothurn, Thurgau oder Zug.

«Langfristig wollen wir alle Gemeinden ins System integrieren», sagt Pfister. Es sei dies das erste Projekt, das der Kanton im Rahmen der Zusammenarbeit im Bereich E-Government mit Gemeinden lanciert.

Die Fundbüros in den Gemeinden werden damit aber nicht von der Bildfläche verschwinden. Wird der Gegenstand im Internet einmal gefunden, kann man ihn wie gewohnt auf der entsprechenden Stelle abholen.

Regionalpolizei Zurzibiet ist dabei

René Lippuner, Präsident der Aargauer Gemeindepolizeien und Kommandant der Regionalpolizei Zurzibiet ist begeistert von dieser Idee: «Als der Kanton mit seiner Anfrage auf uns zukam, habe ich sofort ja gesagt.»

Ein Digitales Fundbüro spare vor allem auch Ressourcen, sagt Lippuner. «Meine Sekretärin wendet täglich gut eine Stunde für unser Fundbüro auf. Mit der Onlineplattform liesse sich diese Arbeit halbieren und wenn man das auf ein Jahr ausrechnet, ist das ganz schön viel Zeit», sagt er.

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