AEW-Jubiläum
Stromversorger organisiert Volksfest: 17'000 strömen auf den Flugplatz Birrfeld

Der Stromversorger feierte auf dem Flugplatz Birrfeld sein 100-jähriges Bestehen und rührte dabei mit der grossen Kelle an, inklusive Riesenrad. Das Volksfest auf dem Flugplatz Birrfeld lockte 17 000 Besucher an.

Patrick Züst
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Vater und Sohn beobachten eine Attraktion am AEW-Fest. Im Hintergrund das Riesenrad.
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AWE-Jubiläum
Auch für die Kleinen – das Fest zum Jubiläum der AEW.

Vater und Sohn beobachten eine Attraktion am AEW-Fest. Im Hintergrund das Riesenrad.

Patrick Züst

Alles dreht sich. Runde um Runde: die Ponys im Streichelzoo, die Stuntfahrer im E-Mobil-Parcours, die Journalisten auf dem Riesenrad. Erst aus rund 30 Metern Höhe wird nämlich ersichtlich, wie gross das Festgelände auf dem Flugplatz Birrfeld tatsächlich ist. Von dort bietet sich ein Blick auf den Strompark, auf die meterlangen Schlangen vor den Essensständen, auf die Gewitterwolken, welche den Flugplatz am Sonntagnachmittag immer schneller und von allen Seiten her einengen. Und während kurz darauf die ersten Tropfen fallen, erzählt Moderator Nik Hartmann dem Publikum voller Elan, wie der Arbeitsalltag eines Netzelektrikers aussieht.

Zum hundertjährigen Firmenjubiläum organisierte die AEW Energie AG ein Volksfest für die ganze Familie, lockte damit während dem vergangenen Wochenende rund 17 000 Besucherinnen und Besucher auf den Flugplatz Birrfeld. Diese genossen das Rahmenprogramm, liessen sich auch von den kurzen Regenschauern die Festfreude nicht nehmen.

Doris Leuthard eröffnet Fest

Eine runde Sache – das ist nicht nur der Geburtstag der Traditionsfirma, das war auch das Jubiläumsfest auf dem Birrfeld. Vor vier Jahren bereits habe man mit der Planung begonnen, erzählt CEO Hubert Zimmermann: «Mit diesem Fest wollen wir dem Aargau und der Bevölkerung etwas zurückgeben. Wir wollen nicht uns oder unsere Firma zelebrieren – es sollen alle etwas davon haben.» Man habe sehr eng mit den Organisatoren des Argovia Fäschts zusammengearbeitet, die am kommenden Wochenende erneut Zehntausende auf den Flugplatz Birrfeld locken werden.

So ergaben sich diverse Synergien bezüglich der Gelände- und Gebäudenutzung. Bereits am vergangenen Donnerstag wurde das Festzelt mit einer firmeninternen Feier eingeweiht, am Freitag dann die offizielle Eröffnung durch Bundesrätin Doris Leuthard und den Aargauer Regierungsrat und Energiedirektor Stephan Attiger. Dabei zeigte die «Aargauer» Bundesrätin auch ihre musikalische Ader, dirigierte das Aargauer Symphonie Orchester, welches die Eröffnung musikalisch untermalte.

Strom in allen Variationen

Auf dem Festgelände wurde den Besuchern schliesslich ein Potpourri aus verschiedenen Spielen, Shows und Aktivitäten geboten. Im Strompark hatten vor allem Kinder die Möglichkeit, sich spielerisch der Thematik Elektrizität anzunähern und dabei sogar noch bares Geld zu sparen. Denn jeder erspielte «Strombatzen» stand für einen Rabatt beim Essenskauf. Die Wanderung über die Hochseilbrücke war ein wortwörtlicher Drahtseilakt und bot genauso Unterhaltung wie die Darbietung der «Physikanten», welche den Zuschauerinnen und Zuschauern eine humoristische und nicht allzu wissenschaftliche Vorlesung darboten.

Das Jubiläumsfest zeigte eindrücklich, was Strom heute alles kann. Es zeigte unfreiwillig aber auch, was Strom heute noch nicht kann. Die Stunt-Show mit Elektromobil und Rollerskates, sie wäre mit Benzinmotoren wohl eindrücklicher und spektakulärer gewesen.

Natürlich gilt: Kein Volksfest ohne Festwirtschaft. Diese fehlte auch am vergangenen Samstag nicht und fiel weitaus luxuriöser aus, als man sich dies normalerweise gewohnt ist. Sie bot nicht nur Schutz vor dem Regen, sondern auch genügend Bier und Bratwurst für die enormen Besucherströme. So wurde vor allem am Samstagabend gegessen, gesessen und getrunken bis zur Schliessung des Festgeländes. Runde um Runde. Und alles drehte sich.

Umfrage zum AEW-Fest

Beat Brunner, 25, Mechaniker «Mein Kollege ist bei der AEW tätig. Ich finde es einen sehr gelungenen Anlass, aber dass es sich für die Firma auch lohnt, das bezweifle ich doch sehr. Trotzdem: Auf das 100-Jahr-Jubiläum, darauf darf man durchaus stolz sein. Und das muss sicher auch gefeiert werden. Es ist alles sehr gut organisiert. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielen würde, wäre alles perfekt.»

Beat Brunner, 25, Mechaniker «Mein Kollege ist bei der AEW tätig. Ich finde es einen sehr gelungenen Anlass, aber dass es sich für die Firma auch lohnt, das bezweifle ich doch sehr. Trotzdem: Auf das 100-Jahr-Jubiläum, darauf darf man durchaus stolz sein. Und das muss sicher auch gefeiert werden. Es ist alles sehr gut organisiert. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielen würde, wäre alles perfekt.»

Patrick Züst
Oliver Munch, 11, Schüler «Schon beim Blättern in der Festzeitung war ich begeistert. Eine Stunt-Show, ein Riesenrad, eine Comedy-Vorstellung: Das klang alles nach viel Spass! Daneben fand ich auch den Strompark mit den Experimenten gelungen. Wir haben diese Themen vor kurzer Zeit in der Schule behandelt und das Ganze jetzt auch noch in der Praxis zu sehen, das ist schon eine coole Erfahrung.»

Oliver Munch, 11, Schüler «Schon beim Blättern in der Festzeitung war ich begeistert. Eine Stunt-Show, ein Riesenrad, eine Comedy-Vorstellung: Das klang alles nach viel Spass! Daneben fand ich auch den Strompark mit den Experimenten gelungen. Wir haben diese Themen vor kurzer Zeit in der Schule behandelt und das Ganze jetzt auch noch in der Praxis zu sehen, das ist schon eine coole Erfahrung.»

Patrick Züst
Salome Spuhler, 14 «Ich komme aus einer Stromfamilie und mein Bruder arbeitet als Lehrling bei der AEW. Obwohl ich persönlich keinen wirklichen Bezug zur Elektrizität habe, hat mich das Jubiläumsfest positiv überrascht. Man hat sich wirklich Mühe gegeben, weder Kosten noch Mühen gescheut. Auf das Riesenrad wollt ich noch, um das Ganze auch mal aus der Vogelperspektive zu sehen.»

Salome Spuhler, 14 «Ich komme aus einer Stromfamilie und mein Bruder arbeitet als Lehrling bei der AEW. Obwohl ich persönlich keinen wirklichen Bezug zur Elektrizität habe, hat mich das Jubiläumsfest positiv überrascht. Man hat sich wirklich Mühe gegeben, weder Kosten noch Mühen gescheut. Auf das Riesenrad wollt ich noch, um das Ganze auch mal aus der Vogelperspektive zu sehen.»

Patrick Züst
Helen Vögele, 67, Rentnerin «Mein Mann ist im Strombusiness tätig. Er hat mein Interesse geweckt und mich an das Jubiläumsfest mitgenommen. Ich bin schon davon überzeugt, dass so etwas enorm zum Bekanntheitsgrad einer Firma beitragen kann. Und dass die Berufe genauer vorgestellt werden, das bietet sehr spannende Einblicke – nicht nur für die Jugendlichen, sondern für alle Besucherinnen und Besucher.»

Helen Vögele, 67, Rentnerin «Mein Mann ist im Strombusiness tätig. Er hat mein Interesse geweckt und mich an das Jubiläumsfest mitgenommen. Ich bin schon davon überzeugt, dass so etwas enorm zum Bekanntheitsgrad einer Firma beitragen kann. Und dass die Berufe genauer vorgestellt werden, das bietet sehr spannende Einblicke – nicht nur für die Jugendlichen, sondern für alle Besucherinnen und Besucher.»

Patrick Züst
Franz Erdin, 60, Elektriker «Ich kenn mich natürlich gut mit den Themen Strom und Elektrizität aus. Trotzdem war es für mich interessant zu sehen, wie ein so komplexes Thema an einem Volksfest präsentiert wird. Die AEW hat das meiner Meinung nach hervorragend gelöst und einen für Laien hochinteressanten Ansatz gewählt. Solche Events sind für die Strombranche und für deren Nachwuchs sehr wichtig.»

Franz Erdin, 60, Elektriker «Ich kenn mich natürlich gut mit den Themen Strom und Elektrizität aus. Trotzdem war es für mich interessant zu sehen, wie ein so komplexes Thema an einem Volksfest präsentiert wird. Die AEW hat das meiner Meinung nach hervorragend gelöst und einen für Laien hochinteressanten Ansatz gewählt. Solche Events sind für die Strombranche und für deren Nachwuchs sehr wichtig.»

Patrick Züst

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