Wahlen AG
Stress pur: So wird eine Wahlsendung gemacht

Der heutige Wahlsonntag ist nicht nur für die Kandidaten nervenaufreibend. Auch für die Mitarbeiter von "Tele M1" bedeutet der Tag Stress pur – ein Einblick.

Merken
Drucken
Teilen

Wahlsonntag, Mittag um 12 Uhr: Höchste Konzentration ist gefragt unter den rund 30 Tele M1-Mitarbeitern, welche Hand in Hand im Hintergrund zusammenarbeiten, damit die Wahlresultate so schnell wie möglich über die Bildschirme der Zuschauer flimmern.

Die Sendung wird live aus dem Grossratsgebäude Aarau ausgestrahlt – eine Premiere für Moderatorin Sabrina Müller, die leicht nervös wirkt. "Man weiss halt nicht, wie die Resultate ausfallen", erklärt sie ihre Aufregung gegenüber "Tele M1". Anders als im Nachrichtenstudio müsse sie hier spontan reagieren und kommentieren können, obwohl sie die Grafiken wie Zuschauer zum ersten Mal sehe.

Gelassenheit bei grossem Stress

Doch ganz alleine muss Müller doch nicht agieren, denn Hilfe naht aus dem kleinen Stöpsel, den sie in ihrem Ohr trägt. Von dort unterstützt sie Andy Fey aus dem Sendewagen mit den neusten Zahlen. Er wirkt im Vergleich zu Müller gelassener. "Der anstrengende Job steht uns erst noch bevor." Ab 15 Uhr werde es richtig stressig; dann, wenn die ersten Resultate der Grossratsbezirke hereinkommen.

Im Regiewagen nebenan läuft die Arbeit bereits auf Hochtouren. Hier wird das Fernsehprogramm live gesendet. Doch auch Frédéric Destraz, Leiter der Technik, wirkt ruhig. "Wir machen viele solcher Produtkionen und sind also relativ geübt", erklärt er. Das Schwierigste sei meistens das Gedankenlesen der Redaktoren für deren letzte Wünsche.