Letzte Woche hat der Bundesrat das Vernehmlassungsverfahren zur Steuervorlage 17 eröffnet. Die Steuervorlage 17 ist ein neuer Gesetzesentwurf, nachdem das Schweizer Stimmvolk am 12. Februar 2017 die Unternehmenssteuerreform III ablehnte. Mit der Vorlage soll das Unternehmenssteuerrecht an aktuelle internationale Standards angepasst werden. 

Wie der Aargauer Regierungsrat am Mittwoch mitteilt, analysiere er die Steuervorlage 17 und die möglichen Auswirkungen auf den Kanton "eingehend". Ausserdem würde das Departement für Finanzen und Ressourcen Gespräche mit kantonalen Interessenvertretern führen. 

"Der Regierungsrat wird die Vernehmlassung des Kantons Aargau aufgrund einer umfassenden Meinungsbildung verabschieden", so die Staatskanzlei. Die kantonale Umsetzung würde frühestens im Jahr 2020 in Kraft treten.