Leserwandern
Stau auf dem Wanderweg: Auf der letzten Etappe fällt der Teilnehmerrekord

Die Schlussetappe des diesjährigen Leserwanderns avancierte zu einer Rekordetappe: 230 Personen wanderten von Killwangen ins Kloster Fahr. Doch auch sonst stand die 25. Etappe ganz im Zeichen von Rekorden und Premieren.

Sandro Zimmerli
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Regenschirme und Jacken dominierten auch heute das Bild
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Nicht nur 230 Wanderfreunde, auch Hunde waren heute wieder dabei
Los geht's, die 100
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Klein und gross auf dem Weg ins Kloster Fahr
Hans Schneider (links) war auf allen Etappen dabei
Die letzte Wanderung des diesjährigen Leserwanderns
Die Wanderung führte entlang der Limmat
Die Wandergruppe überquert die Limmat
Besammlung am Bahnhof Killwangen
5 Der Weg führte durch die Geroldswiler Auen
3 Durch den Rebhang ging es in Richtung Würenloser Wald
4 Auch Nationalrat Bernhard Guhl zeigte Freude an der Wanderung
2 Beim Bickgut legten die Wanderer einen Rast ein

Regenschirme und Jacken dominierten auch heute das Bild

Mathias Marx

Stau auf den Autobahnen ist man sich im Limmattal gewohnt. An sonnigen Tagen stehen auch die Schlauchboote auf der Limmat Schlange. Seit gestern weiss man nun, dass es auch auf Wanderwegen nur stockend vorangehen kann.

Nicht weniger als 230 Wanderfreunde nahmen die 25. und letzte Etappe des diesjährigen Leserwanderns in Angriff. Damit war die Schlussetappe zugleich Rekordetappe.

Doch nicht nur wegen des Teilnehmerrekords 2013 war das Teilstück von Killwangen, über Oetwil und Dietikon ins Kloster Fahr etwas Besonderes. Es war die 100. Wanderung der vor vier Jahren ins Leben gerufenen Sommeraktion «Leserwandern».

Zudem führte zum ersten Mal eine Etappe ins zürcherische Limmattal, obschon sich das Ziel, das Kloster Fahr, dann doch wieder auf Aargauer Boden befand.

Bei so viel Rekorden und Premieren durfte einer nicht fehlen. Hans Schneider aus Thalheim ist der diesjährige Rekord-Leserwanderer. Er hat sämtliche 25 Etappen absolviert und wurde im Kloster Fahr dementsprechend gefeiert.

Schneider hat dieses Mammut-Programm vom ersten bis zum letzten Kilometer genossen. «Es gab keine Etappe, die mir nicht gefallen hat», sagte er. Es gebe aber Teilstücke, die er besonders in Erinnerung behalten werde. «Die Wanderung durch den Badener Eibenwald war sehr eindrücklich», so Schneider.

Freude gefunden an der Wanderung haben auch die beiden Kantonsräte Pierre Dalcher (Schlieren) und Hanspeter Haug (Weiningen). Ersterer ist vor allem joggend an der Limmat anzutreffen. Letzterer kennt den Wald zwischen Würenlos und Oetwil wie seine Westentasche, sprach aber dennoch von einer «glatten Wanderung».

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