Die grafische Sammlung dokumentiert aargauische Orte von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, wie das kantonale Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) am Donnerstag mitteilte.

Es sind Holzschnitte, Kupferstiche, Lithographien, Stahlstiche, Aquarelle und Bleistiftzeichnungen. Integriert in die Sammlung sind aargauische Trachten, Uniformen und Karikaturen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Grosses Gedächtnis des Aargaus

Mit insgesamt elf Laufkilometern Archivalien gehört das Staatsarchiv Aargau zu den zentralen Gedächtnisinstitutionen des Kantons. Es sammelt Akten, Bilder und Pläne und sorgt für die fachgerechte Aufbewahrung, Erschliessung und Vermittlung. Seit zwei Jahren bietet das Staatsarchiv Online-Recherchen in seinen Beständen an.

Neu kann im Verzeichnis des Regierungsrats von 1898 bis 1955 bis auf die Ebene von einzelnen Beschlüssen recherchiert werden. Darin enthalten sind alle Aspekte staatlichen Handelns, von Auswärtigen Angelegenheiten, Bauwesen, über Justiz, Kunst und Militär bis zur Staatswirtschaft.

Hinzu kommen spezifische Aktenserien, die einzelne besonders umfassende Geschäfte enthalten, wie zum Beispiel die Weltausstellung in Paris 1900 oder der aufkommende Eisenbahnbau. Dokumentiert ist darin auch die Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs im Aargau.

Diese Archivalien sind online recherchierbar. Für die Einsichtnahme in die Originaldokumente ist allerdings weiterhin ein Besuch im Staatsarchiv Aargau notwendig.