Sprachaustausche soll es nicht für alle geben

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Bildung Die Regierung will kein Konzept mit Massnahmen erarbeiten und umsetzen, damit möglichst jede Schülerin und jeder Schüler bis am Ende der Sekundarstufe II in einer Landessprache einen Sprachaustausch absolvieren könnte. Die Forderung der Motion sei unrealistisch. Die Organisation eines jährlichen Austauschs mit mehreren tausend Schülerinnen pro Jahrgang sei praktisch unmöglich. Aufnahmekapazitäten in der Romandie fehlten, da die Sprachräume ungleich gross seien. Der Fricktaler Michael Derrer wollte im Frühling 2019 eine kantonale Volksinitiative für mehr Sprachaustausch lancieren. Nachdem Grossrätinnen und Grossräte sein Anliegen auf parlamentarischem Weg aufgenommen hatten, wartete er mit der Unterschriftensammlung. Sollte der Grosse Rat die Motion nicht noch überweisen, freue er sich auf die Unterschriftensammlung, so Derrer. (nla)