Von den Sparplänen der Regierung bleibt auch die Kantonspolizei Aargau nicht verschont. Die laufende Aufstockung, um die gesetzlich vorgegebene «Polizeidichte» von einem Polizisten pro 700 Einwohner zu erreichen, soll verlangsamt werden.

Das bringt in den Jahren 2016 bis 2019 Einsparungen zwischen 0,7 und 1,2 Millionen. Einsparungen im gleichen Umfang sollen durch den Abbau von Zivilangestellten bei der Kantonspolizei erreicht werden, der Sachaufwand der Kantonspolizei wird in den nächsten Jahren um 100 000 bis 300 000 Franken gekürzt.

Wie nun bekannt wird, sind noch drastischere Sparmassnahmen in Prüfung. Wie Tele M1 am Donnerstag berichtete, droht die Schliessung praktisch jedes zweiten Kantonspolizei-Postens.

Konkret sollen von den heute 17 Posten jene in Bremgarten, Muri, Laufenburg, Bad Zurzach, Klingnau, Schöftland, Reinach und womöglich auch der Posten in Frick zur Disposition stehen. Die Kantonspolizei wäre dann noch an neun Standorten präsent: Aarau, Baden, Brugg, Kulm, Lenzburg, Rheinfelden, Spreitenbach, Wohlen und Zofingen.

Von Seiten des Departements Volkswirtschaft und Inneres wurde bestätigt, dass das Postennetz derzeit aufgrund der angespannten finanziellen Lage des Kantons überprüft wird.

Es sei aber noch zu früh, konkret über Standorte zu sprechen, an denen es in Zukunft keine Präsenz der Kantonspolizei mehr geben könnte. Genaueres werde man Ende Jahr wissen. (mou)