In der Begründung für das Postulat führte Marianne Binder an, der CVP fehle eine Übersicht über das gesamte Sparpotenzial im Bildungsbereich, eine ganzheitliche Analyse und eine übergeordnete Strategie.

In der Diskussion schlug SVP-Fraktionschef Andreas A. Glarner vor, den Vorstoss auf alle Departemente auszudehnen, dann wäre er dabei. Dieselbe Frage stellte für die FDP auch Sabina Freiermuth. Dringlichkeit sehe die FDP aber nicht. Das Ergebnis der Evaluation könnte auch mit Dringlichkeit nicht rechtzeitig für den nächsten Aufgaben- und Finanzplan vorliegen. Es reiche also, den Vorstoss normal einzureichen.

Die Zeit dränge nicht, fügte auch SP-Co-Fraktionschef Dieter Egli an. Er gehe davon aus, dass der Regierungsrat seine Verwaltung sowieso regelmässig evaluiere. Mit Dringlichkeit würde man nur die „Sparhysterie weiter anheizen". Gegen Dringlichkeit votierte auch Lilian Studer (EVP). Das Postulat von Marianne Binder und Martin Steinegger verpasste mit nur 19 Ja zu 111 Nein die verlangte Dringlichkeit klar.