2. Wahlgang Regierungsrat
SP-Kandidatin Yvonne Feri: «Ich bin enttäuscht und sehr erstaunt»

Im ersten Wahlgang war es noch ganz knapp. Jetzt holte SP-Kandidatin Yvonne Feri ganze 10'000 Stimmen weniger als SVP-Kandidatin Franzsika Roth (61'160 Stimmen).

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Franziska Roth ist damit neue Aargauer Regierungsrätin. BDP-Kandidatin Maya Bally landete mit 39'788 Stimmen auf Platz drei.

In einer ersten kurzen Stellungnahme gegenüber «Tele M1» sagte die Zweitplatzierte Yvonne Feri (51'344 Stimmen): «Ich bin gerade etwas enttäuscht und sehr erstaunt, dass Frau Roth doch 10'000 Stimmen mehr gemacht hat als ich selbst.»

Für Feri ist der zweite Platz «ein Achtungsresultat» – und darüber sei sie doch «sehr glücklich».

Jetzt sei sie gespannt, «ob die SVP mit Frau Roth die schwierigen Dossiers in den Griff bekommen wird.»

So erlebt Regierungsrats-Kandidatin Yvonne Feri den 2. Wahlgang Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs.
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Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs.
Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs. Im Bild: Die Töchter von Yvonne Feri im Gespräch.
Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs. Im Bild: SP-Co-Präsident Cédric Wermuth, Yvonne Feri (blauer Schal), SP-Co-Präsidentin Elisabeth Burgener (blond mit Brille), Kathrin Scholl, Grossrätin (dunkle haare)
Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs. Im Bild: SP-Co-Präsident Cédric Wermuth, Yvonne Feri (blauer Schal), SP-Co-Präsidentin Elisabeth Burgener (blond mit Brille), Kathrin Scholl, Grossrätin (dunkle haare)
Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs.
Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs.
Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs. Im Bild: SP-Co-Präsident Cédric Wermuth, Yvonne Feri (blauer Schal), SP-Co-Präsidentin Elisabeth Burgener (blond mit Brille), Kathrin Scholl, Grossrätin (dunkle haare)
Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs. Im Bild die Mutter der Kandidatin.
Regierungsratswahlen 2016 Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs. Im Bild: SP-Co-Präsident Cédric Wermuth, Yvonne Feri (blauer Schal), SP-Co-Präsidentin Elisabeth Burgener (blond mit Brille), Kathrin Scholl, Grossrätin (dunkle haare)

So erlebt Regierungsrats-Kandidatin Yvonne Feri den 2. Wahlgang Die Regierungsratskandidatin der SP, Yvonne Feri, wartet im Volkshaus in Aarau auf erste Abstimmungsergebnisse des zweiten Wahlgangs.

CVP mit «komischer Rolle»

Die Gründe für ihr Scheitern kann Yvonne Feri erst erahnen. Die Ausgangslage im zweiten Wahlgang sei aber eine ganz andere gewesen: «Frau Roth hatte auch die Unterstützung der FDP und die CVP hat eine komische Rolle gespielt, indem sie Stimmfreigabe gegeben hat. Zudem sind sicher ein Teil der Stimmen an Frau Bally gegangen.»

Bally: «Gelassen sehe ich das nicht»

BDP-Kandidatin Maya Bally landete bereits nach Auszählung der ersten Gemeinden auf Platz drei hinter Roth und Feri.

«Gelassen sehe ich das selbstverständlich nicht», sagte die Regierungsratskandidatin in einem Interview mit «Tele M1» am Wahlsonntag – noch vor Bekanntgabe der definitiven Resultate.

Denn die ersten Resultate seien vor allem aus ländlichen Gemeinden gekommen, die laut Bally «SVP-Hochburgen» sind. Für die BDP-Politikerin zu diesem Zeitpunkt noch ein Grund zur Hoffnung. «Es ist immer noch eine Chance da.»

Auch Ballys Wohngemeinde wählte Roth

Selbst in ihrer Wohngemeinde Hendschiken liegt die BDP-Kandidatin hinter SVP-Kandidatin Franziska Roth.

Enttäuschend ist das für Maya Bally nicht. Sie kenne ja bereits ihre Resultate von den Grossratswahlen, sagt sie im Interview. «Ich weiss, dass ich in einer SVP-Gemeinde wohne.»

«Überrascht» hätte es sie, wenn diese Wähler plötzlich eine BDP-Kandidatin gewählt hätten. (smo)