Marco Hardmeier tritt als SP-Aargau-Präsident zurück. Er wird per 21. Juni 2014 sein Amt niederlegen. Das teilte er am Dienstag am Parteitag der SP Aargau mit. Bis dahin werde er wie bisher «mit voller Energie und Motivation» sein Präsidenten-Amt ausüben.

Hardmeier wurde im Mai 2004 in die Geschäftsleitung der SP gewählt, war ab Juni 2005 quasi in exekutiver Funktion tätig. Seit Januar 2006 bis Ende Juni 2014 leitete er als Parteipräsident die SP Aargau.

«Es war mir eine Ehre und eine Freude, zehn Jahre in der Parteileitung arbeiten zu dürfen. Ich genoss zu jeder Zeit das Vertrauen und die Unterstützung der Parteibasis», so Hardmeier.

Er blickt auf eine erfolgreiche Amtszeit zurück: «Die SP Aargau ist gut aufgestellt. Mit Urs Hofmann ist sie nach einer Dekade der Abwesenheit wieder im Regierungsrat vertreten. 2011 konnten wir ohne Listenverbindung drei Sitze im Nationalrat halten. Und im selben Jahr wurde Pascale Bruderer in den Ständerat gewählt», so Hardmeier stolz.

Auch habe die SP im bürgerlichen Kanton Aargau bewiesen, dass man «aus dem Stand referendums- und initiativfähig» ist.

2011 wurde in der SP Aargau auf Drängen Hardmeiers eine 12-jährige Amtszeitbeschränkung für interne und öffentliche Ämter eingeführt. Dies wurde mit einer Option verbunden, die Amtszeit verlängern zu dürfen, falls der Parteitag dieses Ansinnen unterstützt. Hardmeier selber plädierte stets für eine 10-jährige Amtszeitbeschränkung.

«Ich freue mich darauf, künftig als Vizepräsident des Grossen Rats des Kantons Aargau tätig sein zu dürfen und so das Parlament will, 2016 dessen Präsident zu werden», sagte Hardmeier abschliessend am Parteitag.

Wer nun das Amt als Präsident übernimmt, ist noch unklar. (sha)

SP-Präsident Marco Hardmeier tritt zurück

SP-Präsident Marco Hardmeier tritt zurück