Polizei
Sondereinheit der Kapo Aargau testet Amok-Ernstfall

Geiselnahme, Banküberfall oder Amoklauf. Bei diesen Ereignissen kommt die Sondereinheit der Kantonspolizei Aargau zum Einsatz. Zum ersten mal haben die Elite-Polizisten einen Einblick in ihre Arbeit gewährt.

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Wer beim Auftauchen der Sondereinheit der Kantonspolizei Aargau das Herz nicht in den Hosen hat, muss wirklich abgehärtet sein. Sie tauchen nur dort auf, wo schnell gehandelt werden muss. So wie zum Beispiel beim Amokschützen 2008 in Buchs.

«Man muss auf alles gefasst sein», sagt Dienstchef Daniel Heggli. Ein «Rambo»-Verhalten ist bei der Sondereinheit gar nicht gefragt. Die Mehrheit der Polizisten möchte aus Sicherheitsgründen unerkannt bleiben.

Im Gegensatz zu Zürich und Bern, müssen die Mitglieder der Sondereinheit im Aargau auch Polizei Aussendienst leisten. «Der Vorteil bei unserem Miliz System ist, dass unsere Leute tagtäglich an der Front arbeiten», sagt Daniel Heggli.

Zirka ein bis zwei Mal trainieren die Polizisten den Ernstfall. Tele M1 begleitete die Einheit heute in ein leerstehendes Gebäude in Brittnau. Die Ausgangslage war beim Test ein Amoklauf. (jgr)