FDP-Grossrätin Jeanine Glarner hat nämlich in der aktuellen Spardebatte das Ertragspotenzial dieser begehrten Nummern entdeckt. Sie verweist in einer Interpellation darauf, dass das kantonale Strassenverkehrsamt seit Jahren attraktive Kontrollnummern über das Internet versteigert. Damit erzielte es 2013 Einnahmen von über einer Million Franken. Nun verfüge aber die Staatsverwaltung oder angeschlossene Anstalten selbst über „sehr attraktive Kontrollschilder", gibt Glarner zu bedenken.

Eine Versteigerung dieser Kontrollschilder „dürfte einen namhaften Beitrag an die Entlastungsmassnahmen leisten", argumentiert die Interpellantin. Jetzt will sie von der Regierung wissen, welches die bisher höchsten Gebote für Kontrollschilder waren und wie viele Kontrollschilder des Kantons oder angeschlossener Anstalten 1- bis 5-stellig sind.

Darüber hinaus will sie wissen, wie viel Geld man mit deren Versteigerung einnehmen könnte. Und natürlich will sie wissen, ob andere Kantone so etwas schon gemacht haben und ob sich die Regierung dies selbst vorstellen könnte.