Zoll

So viele Waffen wollte ein Schweizer Jäger nach Deutschland schmuggeln

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Der Jäger versuchte unter anderem ein Jagdgewehr über den Zoll zu schmuggeln.

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Dem deutschen Zoll ist ein Schweizer Jäger in Bad Zurzach ins Netz gegangen, der Waffen nach Deutschland schmuggeln wollte. Er hatte für die Waffen mit Dutzenden von Patronen keine Waffenbesitzkarte dabei.

Deutsche Zollbeamten haben einen 62-jährigen Schweizer Jäger erwischt, der illegale Waffen und Munition nach Deutschland schmuggeln wollte. Ins Netz ging der passionierte Jäger den Zollbeamten bei der Kontrolle am Grenzübergang zwischen Rheinheim D und Bad Zurzach am Rhein.

Die Beamten stellten im Auto ein Jagdgewehr mit Zielfernrohr, eine Jagdflinte, 40 Gewehrpatronen und 51 Schrotpatronen sowie 25 Revolverpatronen des Kalibers 357 Magnum sicher, wie das deutsche Hauptzollamt Singen am Donnerstag mitteilte.

Eine Waffenbesitzkarte oder einen Europäischen Feuerwaffenpass konnte der Mann für die Waffen und die Munition nicht vorweisen. Wegen Verstosses gegen das Waffengesetz wurde deshalb gegen den Jäger ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Zöllner beschlagnahmten die Gewehre und die Munition. Nachdem der Schweizer eine Strafsicherheit in Höhe von knapp 700 Euro hinterlegt hatte, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Der Mann hatte den Zöllnern zunächst gesagt, er wolle in Deutschland Hochsitze für sein Revier abholen.

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