Lohnvergleich
So viel verdienen die Oberhäupter der zehn grössten Aargauer Gemeinden und Städte

Im Gegensatz zu Ammännern von kleinen und mittleren Aargauer Gemeinden schneiden Aargauer Stadtoberhäupter im landesweiten Lohnvergleich äusserst gut ab.

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Löhne der Ammänner/Stadtpräsidenten der grössten Aargauer Gemeinden
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Spezialfall Wohlen: Der Lohn von Ammann Walter Dubler wurde von 220'000 auf 190'000 Franken gekürzt.
Julius Fischer, Gemeindeammann von Oftringen (Pensum 100%): 184'108 Franken.
Franco Mazzi, Stadtammann von Rheinfelden (Pensum 100%); 210'000 Franken.
Hans-Ruedi Hottiger, Stadtammann von Zofingen (100% Pensum): 200'000 Franken.
Daniel Moser, Stadtammann von Brugg (100% Pensum): 220'000 Franken.
Valentin Schmid, Gemeindepräsident von Spreitenbach (100% Pensum): 189'000 Franken.
Fredy Böni, Gemeindeammann von Möhlin (70% Pensum): 145'000 Franken. Auf ein 100% Pensum gerechnet, erhielte er 207'143 Franken.

Löhne der Ammänner/Stadtpräsidenten der grössten Aargauer Gemeinden

Zur Verfügung gestellt

Der Badener Stadtammann Geri Müller hat mit 270 000 Franken den fünfthöchsten Lohn aller Schweizer Stadtpräsidenten; gemessen an der Einwohnerzahl ist es sogar Landesrekord.

Am zweitmeisten im Aargau erhält der Gemeindeammann von Wettingen. Mit einem Jahreslohn von rund 260 000 Franken verdient Markus Dieth damit nur 40 000 Franken weniger, als er nächstes Jahr bei einer allfälligen Wahl in den Regierungsrat erhalten würde (s. Grafik).

Die Stadtpräsidentin von Aarau, Jolanda Urech, erhält aktuell 227 000 Franken. Wie ihre Kollegen in Baden und Wettingen bekleidet Urech eine Vollzeitstelle.

Wohlen kürzt Ammann-Lohn

Wohlen als viertgrösste Aargauer Gemeinde ist in doppelter Hinsicht ein Spezialfall. Hier hat die Gemeinde – gegen den Trend – den Lohn ihres Ammanns gekürzt.

Statt zuvor 220 000 erhält Gemeindeammann Walter Dubler noch 190 000 Franken. Umgekehrt sorgte Walter Dubler mit umstrittenen Zusatzeinnahmen für Aufsehen, die unter anderem zu seiner Suspendierung führten.

Als Gemeindeammann von Oftringen, der fünftgrössten Gemeinde des Kantons, verdient Julius Fischer jährlich 184 108 Franken. Franco Mazzi, Stadtammann von Rheinfelden, kommt auf ein Jahressalär von 210 000 Franken.

Mit der siebtgrössten Einwohnerzahl des Aargaus folgt Zofingen. Die Stadt zahlt ihrem Ammann Hans-Ruedi Hottiger 200 000 Franken. Daniel Moser, Stadtammann von Brugg erhält einen Jahreslohn von 220 000 Franken. Valentin Schmid, Gemeindepräsident von Spreitenbach kriegt 189 000 Franken. Sie alle üben ihr Amt im Rahmen einer Vollzeitstelle aus.

Anders als Fredy Böni. Der Gemeindeammann von Möhlin arbeitet in einem 70-Prozent-Pensum. Er verdient 145 000 Franken. Würde er eine Vollzeitstelle bekleiden, erhielte er 207 143 Franken. (roc)