Coronavirus

So planen Aargauerinnen und Aargauer ihre Ferien 2020

Corona und Ferienplanung: Welche Pläne hatten Sie für 2020? Was machen Sie stattdessen?

Corona und Ferienplanung: Welche Pläne hatten Sie für 2020? Was machen Sie stattdessen?

Die Corona-Pandemie hat Ferienplanungen weltweit durcheinander gebracht. Die AZ wollte von Aargauerinnen und Aargauern wissen, wie ihre Pläne waren. Und was sie stattdessen machen.

Norbert Randt, 77 aus Hirschtal

Norbert Randt, 77 aus Hirschtal

«Ich hatte keine konkreten Ferien­pläne also fällt durch Corona auch nichts ins Wasser. Ich gehe nächstens Leute besuchen, die ich kenne. In Zürich und auch für ein paar Tage nach Mesocco, Graubünden. Dort muss ich einem Freund mit dem ­Computer aushelfen. Ich hatte auch geplant, im Bündnerland wandern zu gehen. Doch das lasse ich aufgrund der aktuellen Situation offen.»

Irene Anliker, 62 aus Unterentfelden, Buchhändlerin

Irene Anliker, 62 aus Unterentfelden, Buchhändlerin

«Ich hatte geplant, im April und im Juni meine Familie in Holland zu besuchen. Beides wurde gestrichen. Holland habe ich nun auf den August umgebucht und hoffe, dass die Welt bis dorthin wieder normal ist. Im Juni gehe ich sehr wahrscheinlich ins Tessin. Ich gehe allein, deshalb gehe ich davon aus, dass es möglich sein wird.»

Semih Mut, 37 aus Safenwil, Inhaber Empanaderia

Semih Mut, 37 aus Safenwil, Inhaber Empanaderia

«Ich hätte anfangs Mai in die Südtürkei reisen sollen, nicht nur um Ferien zu machen, sondern auch geschäftlich. Im Juli habe ich Ferien in Ibiza gebucht. Es ist noch offen, ob das stattfindet. Im Mai mache ich nun sicher keine Ferien. Ich muss das Geschäft aufrechterhalten, denn ich habe meine Mitarbeiterin in Kurzarbeit geschickt, damit ich sie nicht entlassen muss.»

Susanne Wiesner, 45 aus Aarau, Lehrerin

Susanne Wiesner, 45 aus Aarau, Lehrerin

«Ich hatte geplant, in den Sommer­ferien für drei Wochen gemeinsam mit einer Kollegin nach Japan zu reisen. Es war bereits alles gebucht, übers Reisebüro. Nun kommt es darauf an, wie sich die Situation weiterentwickelt. Wenn es möglich sein wird, werde ich im Engadin wandern gehen und sonst verbringe ich die Tage hier und werde in der Aare baden und im Jura wandern.»

Ana Camacho, 33 aus Aarau, selbstständige Dekorateurin

Ana Camacho, 33 aus Aarau, selbstständige Dekorateurin

«Ich komme aus Mexiko und wir hatten geplant, im April nach Mexiko zu reisen. Wir haben einen Voucher bekommen, aber ich glaube nicht, dass wir die Reise dieses Jahr noch machen können. Erst, wenn alles wieder in Ordnung sein wird. Es ist zwar schwierig, weil ich meine ganze Familie in Mexiko habe. Aber in der Schweiz ist es schön und es gibt so viele Möglichkeiten.»

Susanne Wiesner, 45 aus Aarau, Lehrerin

Susanne Wiesner, 45 aus Aarau, Lehrerin

«Ich hatte geplant, die Schweiz kennen zu lernen und habe mir deshalb im Februar ein Generalabonnement gekauft. Ich wollte die Orte in der Schweiz bereisen, die ich noch nicht kenne. Ich werde trotzdem in die Natur und die Berge gehen, jedoch zu Uhrzeiten, wo es wenig Menschen hat. Ich empfehle allen, in der Schweiz Ferien zu machen.»

Heinz Zehnder, 45 aus Kirchberg BE, Schadeninspektor

Heinz Zehnder, 45 aus Kirchberg BE, Schadeninspektor

«Ich hatte für diesen Sommer eine Woche Ferien in Ägypten über ein Reisebüro gebucht. Und im Herbst eine dreiwöchige Reise in die USA. Den Sommer warten wir noch ab, aber wahrscheinlich wird es nichts. Auch die Reise nach Amerika fällt wahrscheinlich ins Wasser. Die Ferien werde ich sicher trotzdem beziehen, ich habe aber noch keine konkreten alternativen Pläne.»

Saral Oguz, 30 aus Olten, Paketpöstler

Saral Oguz, 30 aus Olten, Paketpöstler

«Ich hatte geplant, für die Sommer­ferien im Juli zwei Wochen in die Türkei zu fahren. Im Moment sieht es aber nicht so aus, als könnte ich gehen. Die zwei Wochen Ferien beziehe ich trotzdem und werde mit der Familie Zeit in der Schweiz verbringen, etwa an den Seen in Zürich oder Luzern.»

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