Leben im Lockdown

So arbeitet Beat Flach im Homeoffice: «Meine Frau und ich schreiben uns von Zimmer zu Zimmer»

Beat Flach mit Katze im Homeoffice.

Beat Flach mit Katze im Homeoffice.

Wie haben Sie Ihre Essgewohnheiten geändert? Und 13 weitere Fragen zum Leben im Lockdown an Beat Flach, GLP-Nationalrat aus Auenstein.

Was vermissen Sie am meisten?

Den Austausch Auge in Auge statt durch digitale Filter.

Und was am wenigsten?

Das auf den Zug rennen, weil ich wieder zu spät bin.

Wer beeindruckt Sie aktuell am meisten?

Am meisten die Jungen, die auf vieles verzichten müssen und das toll machen.

Was fällt Ihnen am schwersten zurzeit?

Ich weiss zum Teil nicht, wo mir der Kopf steht, weil mit dem Lockdown Aufgaben und Strukturen geändert haben.

Was haben Sie gelernt?

Die Digitalisierung ist schon viel tiefer in unserer Gesellschaft angekommen, als ich angenommen habe.

Hat der Lockdown auch etwas Positives?

Das Gefühl, dass es sich auch mit etwas weniger Konsum gut lebt. Hoffentlich hat es Bestand.

Woran arbeiten Sie gerade?

Seit Beginn der Krise habe ich als Rechtsberater für den Schweizer Ingenieur- und Architektenverein viel zu tun.

Was lesen Sie zurzeit?

Das ist jetzt etwas peinlich: etwas zu Schuldbetreibung und Konkursrecht. Ich fühle mich da nicht ganz sattelfest und befürchte, dass ich dazu leider bald mehr Anfragen erhalte.

Haben Sie eine neue Serie, einen neuen Film entdeckt?

Auf Arte gibts eine Filmreihe über das Universum, die ich mit Begeisterung gesehen habe; unterhaltsam und so erzählt, dass auch ich es verstehe.

Wie kommunizieren Sie mit Ihren Liebsten?

Meine Frau teilt mit mir den Lockdown. Spasseshalber schreiben wir manchmal trotzdem von einem Zimmer ins anderen: «Willst Du auch noch ein Espresso? Ich geh in die Küche.»

Wo und wie kaufen Sie ein?

Den wöchentlichen gemeinsamen Einkauf macht nun meine Frau, die beste Ehefrau von allen, alleine.

Wie haben Sie Ihre Ess­gewohnheiten geändert?

Unser Dorfrestaurant Schmitte liefert ein Mittagsmenu nach Hause und das nutzen wir zwei-, dreimal in der Woche, weil wir die Idee toll finden.

Worauf freuen Sie sich am meisten nach der Krise?

Auf das unbeschwerte Leben unter Menschen.

Ihr Motto während des Lockdown?

Wir werden die Krise gemeinsam meistern und daraus lernen.

Meistgesehen

Artboard 1