St. Moritz

«Skifahrer Edy»: Der Aargauer Holzkoloss wird zum Dauer-Denkmal

Die 19 Meter hohe und 18 Tonnen schwere Holzskulptur «Edy» hat die Ski-WM in St. Moritz als imposantes Wahrzeichen begleitet. Jetzt ist klar: Der überdimensionale Skifahrer, die aus Holzelementen aus dem Aargau besteht, soll ihren Platz auch künftig behalten.

Dies hat die Gemeinde St. Moritz entschieden, wie die SRF-Nachrichtensendung «Schweiz aktuell» gestern Dienstag mitteilte. Die beeindruckende Skulptur solle auch in Zukunft als holziges WM-Monument bestehen bleiben.  

Making of! Wie der Holzskifahrer Edy entsteht

Making of! Wie der Holzskifahrer Edy entsteht

So ist der grösste und schwerste Holzskifahrer der Ski WM 2017 in St. Moritz entstanden: Mit Handarbeit, Schweiss und Herzblut.

Zusammengesetzt ist die 19 Meter hohe und 18 Tonnen schwere Holzfigur aus Hunderten von Einzelteilen. Diese wurden in der Bearbeitungs- und Zuschnittzentrum AG, die dem Leibstädter Familienunternehmen Kuratle Group angehört, gefertigt.  

«Wir sind natürlich sehr stolz, an diesem spektakulären Projekt mitgearbeitet zu haben», erklärte Geschäftsführer Martin Wyss im Vorfeld der Ski-WM in St. Moritz gegenüber der az.

So landete der Auftrag im Zurzibiet

Dass das Aargauer Unternehmen zum speziellen Auftrag kam, fing damit an, dass für die Ski-WM ein Event-Wettbewerb ausgeschrieben wurde, den die Kreativagentur Aroma für sich entscheiden konnte. Diese hatte die Idee, eine grosse Nachbildung des verstorbenen St. Moritzer Skifahrers Edy Reinalter auf dem WM-Gelände zu errichten und mit drei Plattformen zu versehen, auf denen Musikbands auftreten könnten. 

Die Geschichte von Skifahrer Edy

Die Geschichte von Skifahrer Edy

Edy, der grösste Skifahrer der FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften St. Moritz 2017, zieht alle in seinen Bann.

Für den komplizierten Bau wurde schliesslich der renommierte Holzbaupionier Hermann Blumer engagiert. Weil dieser ein guter Freund von George Kuratle ist, traf die Anfrage für die Herstellung der Einzelteile in Leibstadt ein. So wurde aus der St. Moritzer Holzskulptur plötzlich ein Aargauer.

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