Ein geglückter Wochenstart sieht anders aus: Nicht weniger als sieben Unfälle haben am Montagmorgen den Berufsverkehr auf dem Aargauer Teilstück der A1 beinahe lahmgelegt. Alle Zwischenfälle passierten innerhalb von einer Stunde.

Die Kantonspolizei Aargau geht gemäss eigenen Angaben bei der Unfallursache mehrheitlich von ungenügendem Abstand oder mangelnder Aufmerksamkeit aus. Der spektakulärste Unfall ereignete sich bei der Ausfahrt Lenzburg, auf der Fahrbahn in Richtung Bern:

Ein 21-jähriger Schweizer geriet auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte mit seinem Auto gegen die Ausfahrtstafel. Der Neulenker blieb unverletzt.

Die Polizei entnahm ihm wegen Verdachts auf Führen eines Fahrzeugs unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe.

Zwischen 6.30 und 7.30 Uhr ereigneten sich auf der A1 sechs weitere Verkehrsunfälle. Bei Oberentfelden auf der Fahrbahn in Richtung Bern verursachte ein Autofahrer einen Selbstunfall. Er blieb unverletzt.

Im selben Bereich, aber in der Gegenrichtung, kam es zu zwei Auffahrkollisionen. Zwei Personen klagten über leichte Schmerzen und begaben sich selbständig in ärztliche Kontrolle.

In Othmarsingen, in Richtung Zürich, prallten zwei Autos bei einer Auffahrkollision ineinander. Auch hier erlitt niemand Verletzungen. In Neuenhof, in Richtung Bern, wurden bei zwei Auffahrunfällen insgesamt drei Autos und ein Lieferwagen beschädigt. Alle Beteiligten blieben unverletzt. (sda)