SBB
Sie sorgen auf dem Perron für Ordnung: unterwegs mit der Transportpolizei

Die Angestellten der SBB-Transportpolizei sind die ganze Nacht in Zügen und an Bahnhöfen unterwegs und müssen sich mit Besoffenen und Randalieren herumschlagen.

Drucken

Die Patrouille der Transportpolizei ist die ganze Nacht im Einsatz. In den Zügen und an den Bahnhöfen zeigen sie Präsenz, bis ein Auftrag von der Einsatzleitzentrale eingeht: Eine Person ohne Billet möchte sich nicht ausweisen.

In Olten laufen die Fäden aus der ganzen Schweiz zusammen, bei einem Notruf wird hier koordiniert: «Unterstützung organisieren, wichtige Informationen weitergeben, oder eine Abklärung für die Polizei machen», erklärt Daniel Bernasconi, Chef Führungsunterstützung, gegenüber Tele M1 die Aufgaben.

Die Patrouille ist unterdessen am Bahnhof Aarau unterwegs und kontrolliert einen Musiker. Er darf in der Unterführung nicht spielen und muss seinen Platz verlassen. Wie Hermann Blaser von der Transportpolizei erklärt, würden besonders solche Personen kontrolliert, die speziell auffallen, etwas wenn sie laut singen oder randalieren. «Da gehen wir mit den Kontrollen prophylaktisch vor. Wenn die Leute merken, es ist jemand da, machen sie weniger 'Seich'.»

Mit einem Betrunken haben es die Polizisten an diesem Abend auch in Baden zu tun. Der junge Mann schläft auf einer Bank – abgesehen davon, dass er viel zu viel getrunken hat, gibt es nichts zu beanstanden. Es sei ihr Hauptjob, mit den Leuten zu sprechen und deeskalierend zu wirken, sagt Blaser. (kob)

Aktuelle Nachrichten