Schon am Samstag nehmen die Läuferinnen und Läufer das Brugger Stadtzentrum in Beschlag, auf dem Programm stehen die Startnummernausgabe, die Pasta-Party sowie der Mini-Run für die Kinder. Am Sonntag ab 9 Uhr fällt dann mitten in der Stadt der Startschuss zum zweiten Aargau Marathon.

Während bei der ersten Austragung vor zwei Jahren 2210 Läuferinnen und Läufer die 42,195 Kilometer von Aarau nach Brugg unter die Füsse nahmen, führt die Strecke diesmal in umgekehrter Richtung von Brugg nach Aarau. Nicht nur Start- und Zielpunkt werden getauscht, so das Organisationskomitee, sondern auch über 70 Prozent der Laufstrecke neu konzipiert: Untergründe mit Hartbelag wechseln sich ab mit Feldwegen, Waldstrassen und Radwegen. Nebst der Marathonstrecke sowie den 2er- und 4er-Team-Runs, bei denen die Strecke aufgeteilt wird, kann diesmal auch ein Halbmarathon absolviert werden.

Start vorgenommen, aber ...

Beim ersten Aargau Marathon durfte sich Fränzi Inauen aus Windisch als schnellste Frau feiern lassen. Sie erinnert sich gerne an ihren Sieg, die tolle Stimmung – «trotz-trüb-nassem Wetter» –, an die abwechslungsreiche Strecke sowie «natürlich die Überraschung, als erste Frau das Ziel in Brugg zu erreichen». Sie habe sich zwar fest vorgenommen, auch diesmal an der Startlinie zu stehen, sagt sie. Gestern Freitagmittag musste sie allerdings «schweren Herzens» den Entscheid fällen, definitiv auf eine Teilnahme zu verzichten. Sie habe momentan mit einem Infekt zu kämpfen, und dieser sei noch nicht genügend auskuriert, nennt Fränzi Inauen den Grund. «Ein Marathon zu laufen, wäre schlicht und einfach nicht vernünftig.»

Bis Mitte Woche haben sich bereits rund 1500 Läuferinnen und Läufer für den zweiten Aargau Marathon angemeldet, sagt OK-Präsident Andi Schaerer. «Und die Anmeldungen kommen immer noch rein.» Nachmeldungen sind übrigens am Samstag von 14 bis 18 Uhr möglich vor Ort am Standort des Berufs- und Weiterbildungszentrums Brugg (BWZ) an der Annerstrasse.

Das Konzept ist einzigartig

Die Reaktionen auf den zweiten Aargau Marathon jedenfalls seien sehr erfreulich, stellt Schaerer fest. Er ist überzeugt: «Das wird ein tolles Lauferlebnis!» Für die Teilnehmer sei das Konzept mit einer Strecke von A nach B – also kein Rundkurs – sowie einer wunderschönen Route quer durch den Aargau und vorbei an kantonalen Sehenswürdigkeiten einzigartig, führt der OK-Präsident aus.

Aber auch auf die Zuschauerinnen und Zuschauer warte ein tolles Ambiente entlang der Strecke sowie ebenfalls im Zielgelände in Aarau, fügt Schaerer an. Mit der Festwirtschaft, dem Runner’s Village sowie der Kinderwelt werde einiges geboten.