Sonntagsverkauf

Shoppi Tivoli platzt fast aus allen Nähten

Das Einkaufszentrum Shoppi Tivoli war am Sonntag sehr gut besucht.

Das Einkaufszentrum Shoppi Tivoli war am Sonntag sehr gut besucht.

Jetzt ist auch der zweite Sonntagsverkauf Geschichte: Im Einkaufszentrum Shoppi Tivoli in Spreitenbach war heute die Hölle los. Dementsprechend gut lief das Geschäft.

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch der Sonntagsverkauf. Im Aargau sind zwei Sonntagsverkäufe vor Weihnachten erlaubt. Der erste fand am
9. Dezember statt und der zweite war am heutigen 16. Dezember. Das Einkaufszentrum Shoppi Tivoli platzte dabei fast aus allen Nähten.

Bereits einen Parkplatz zu finden, grenzte an ein vorweihnachtliches Wunder. Sich dann durch die Menschenmassen durchzuzwängen, erforderte gar noch mehr Nerven. Doch die Kundinnen und Kunden liessen sich davon nicht beirren und kauften ein, was das Zeug hielt. «Der erste Sonntagsverkauf war schon besser als noch vor einem Jahr. Und auch heute läuft es bisher sehr gut», sagte Daniel Reimann, Direktor von Manor Spreitenbach, am Nachmittag.

In der Spielwarenabteilung läuft es in der Weihnachtszeit ausserordentlich gut. «Seit Dezember haben wir die Fläche vergrössert, sodass wir den Kundinnen und Kunden gerecht werden können», erklärte Reimann. Natürlich habe man zusätzlich auch das Personal aufgerüstet. «Und wir profitieren heute davon, dass in Zürich kein Sonntagsverkauf und dazu noch der Silvesterlauf stattfindet.»

Ärger wegen 23. Dezember vorbei

Vom Spielzeug für Kinder ging es weiter zu den Spielsachen für Erwachsene. Auch im Magic X Erotic Megastore waren die Angestellten mit den bisherigen Einkäufen zufrieden. Es laufe wirklich gut und es werde alles gekauft, quer durchs Beet, hiess es auf Anfrage. «Einen Vergleich mit den Vorjahren können wir aber nicht anstellen, da sich das Geschäft zuvor an einem anderen Ort im Zentrum befand und um einiges grösser war», sagte ein Angestellter.

Im Modegeschäft PKZ strahlte der Geschäftsführer Blerim Zeciri übers ganze Gesicht: «Es läuft heute bisher gut, aber der grosse Ansturm wird noch kommen, das war auch am letzten Sonntag schon so.» Denn um 14 Uhr war das Geschäft noch nicht überfüllt. «Unsere Aktion 3 für 2, die wir jedes Jahr traditionell vor Weihnachten anbieten, zieht die Kunden an», erklärte er. Doch auch im PKZ haben die Shopper keine speziellen Einkaufsfavoriten. «Sie kaufen von Business- bis Casual-Artikel alles ein, da wir auch alles anzubieten haben», sagte Zeciri.

Der Regierungsrat hat entschieden, dass am 23. Dezember kein Sonntagsverkauf stattfindet. Damit haben sich alle Geschäfte mittlerweile zähneknirschend abgefunden. «Ich finde es nur schade, dass nun andere Kantone von unseren Kunden profitieren», sagt Zeciri.

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